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News bis 2007

Sabine Spitz  |  central Ghost Pro Team
(Foto: Ralf Schäuble) 

Alle Einträge 2008
 Sabine beim Radcross
Platz zwei in der Schweiz / 27.12.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim ihrem einzigen Crossrennen in diesem Winter belegte Sabine den zweiten Platz. Auf einem äußerst tückischen Untergrund war lediglich die Schweizer Meisterin Jasmin Achermann schneller als Sabine. Im Ziel hatte die Schweizerin nach 6 Runden und einer Gesamtfahrzeit von 38:05 Min einen Vorsprung von 56,6 Sek. Sabine zeigte sich im Ziel sehr zufrieden: „Seit letztem Wochenende plagt mich eine Nagelbettenzündung und ich muss derzeit noch Antibiotika nehmen, so dass der Start lange ungewiss war. Insofern ging es besser als ich gedacht habe, auch wenn ich gerade am Anfang gemerkt habe, dass ich schon lange keine schnellen Einheiten mehr gemacht habe. Der leicht aufgetaute, sehr schmieriger Untergrund machte mir ebenfall etwas Probleme“.
Nach der ersten Runde belegte Sabine noch Rang fünf, wobei sich vorne eine Dreigruppe an der Spitze gebildet hatte. Erst im letzen Renndrittel gab sie richtig Gas und schaffte noch den Sprung aufs Podium.
Weiter Einsätze im Radcross hat Sabine nicht geplant. „Das war eine schöne Abwechslung vom langsamen Grundlagentraining, aber mehr soll es im Moment nicht sein.“ Im neuen Jahr geht es für die Olympiasiegerin erst einmal in den Skiurlaub. Dabei will sie vor allem auch Skilanglauf machen. Schon seit Jahren ist das eine große Leidenschaft von Sabine.

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 Sabine mit Bernhard Mosandl, Tourismus Chef Bad Säckingen
Sabine wirbt für ihre Heimat / 12.12.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Ab dem neunen Jahr wird Sabine in Deutschland exklusiv für ihre Heimat rund um Bad Säckingen als Mountainbike Region werben. In ihrem Trainingsgebiet – wo sie sich auch auf Olympia vorbereitet hat - kennt sie jeden Trail und weiß so sehr genau was gemeint ist, wenn sie von einem der weltweit schönsten Mountainbike-Gebiete spricht.
Nach dem Olympiasieg war es für den Bad Säckinger Tourismusdirektor Bernhard Mosandl klar, Sabine als Testimonial für die Urlaubsstadt Bad Säckingen gewinnen zu wollen. „Mit ihrer freundlichen und glaubwürdigen Natürlichkeit ist sie die ideale Sympathieträger für unsere Urlaubsstadt im Südschwarzwald“ so Mosandl.
Dabei rannte er bei Sabine „offene Türen“ ein. Denn schon lange sieht sie die Potentiale im Mountainbike Tourismus in ihrer Heimat als kaum genutzt. So konnte man sich sehr schnell über Inhalte und Ziele einer Kooperation einigen. Mit ihrer Popularität und Bekanntheit wird Sabine das neue touristische Image der Stadt Bad Säckingen weit über die Region des Landes hinaus vermarkten und für sanften Tourismus, gesunde Ernährung sowie Bewegung und Entspannung stehen.

Konkret wird Sabine im offiziellen Reisemagazin, im Internet, bei Auftritten auf Messen sowie bei zukünftigen Sportevents der Stadt präsent sein. In der langfristig geplanten Kooperation soll auch die Mountainbike-Region um Bad Säckingen konzeptionell weiterentwickelt werden. Dabei wird an spezielle Mountainbikekarten ergänzt durch GPS Touren gedacht, wo neben dem schon bestehenden guten Wegenetz auch neue Mountainbikestrecken ausgewiesen werden.
Damit sollen allen Mountainbikefans die Besonderheiten der Mountainbike-Region Bad Säckingen nahe gebracht werden. Wie kaum sonst irgendwo, gibt es innerhalb von nur wenigen Kilometern alle Facetten die das Mountainbiken interessant machen zu entdecken. Vom herrlichen, milden Hochrheintal bis auf über 1.000 m ü. M. kann man sich auf interessanten Panoramawegen und Singletrails, die sich durch die sonnige Hügellandschaft des Hotzenwaldes ziehen, bewegen: „Die Mountainbike-Region um Bad Säckingen ist wahrlich Gold wert«, so Tourismusdirektor Bernhard Mosandl.

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 Sabine mit Horst Köhler
Silbernes Lorbeerblatt für Sabine / 02.12.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Die Olympiasieger und – Medaillengewinner von Peking haben vor kurzem in Berlin die höchste staatliche Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland in Empfang genommen. Bundespräsident Horst Köhler überreichte den Sportorden an insgesamt 132 Athletinnen und Athleten, die es bei den Olympischen Sommerspielen und den Paralympischen Spielen in Peking im August und September 2008 auf das Siegertreppchen geschafft hatten, Bereits zum zweiten Mal - nach 2004 – wurde auch Sabine mit dem „silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung im Sport wird für besondere sportliche Verdienste verliehen, wobei auch menschliche Aspekte von Bedeutung sind.
Der Bundespräsident richtete seine Anerkennung an die Sportler: „Jede und jeder von Ihnen verdient die besondere Anerkennung. Bleiben Sie so wie Sie sind und bleiben Sie damit das, was das Silberne Lorbeerblatt würdigt: Vorbilder durch Leistung und Persönlichkeit.“ Köhler nahm auch Bezug auf die Menschenrechtsdiskussion um die Gastgeber der Spiele, die ja auch Sabine im Vorfeld kritisierte. Dabei bestätigte Köhler: “Sicher, auch während der Spiele ist deutlich geworden, dass China unter Meinungs- und Demonstrationsfreiheit etwas anderes versteht als wir“
Trotz großem Zeitlichen Aufwand und einen weiteren Termin am Abend in Südbaden bereute es Sabine nicht, nach Berlin gefahren zu sein: „Ich freue mich über diese Ehrung, die Leistung und Fair Play gleichermaßen belohnt. Es war ein sehr schöner Rahmen und es war schön die anderen Medaillengewinner zu treffen.“ Sagte sie anschließend.

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 Portrait Sabine Spitz
Sabine bei „Unsere größten Sportler“ nominiert / 17.11.2008

Das SWR Fernsehen sucht die größten Sportler aller Zeiten im Südwesten, SWR Fernseh-Gala am 06.12., 20:15 Uhr, Wahl im Internet bis zum 28.11.
Das SWR Fernsehen sucht das größte Sportidol im Südwesten. Unter den 50 Top-Kandidaten ist auch Sabine zu finden. Jeder kann mitwählen und dadurch Sabine, der Region Hochrhein und auch dem Mountainbike Sport entsprechendes Gewicht verleihen.
Dabei ist die Nominierung durchaus schon als eine besondere Ehre zu werten. Denn 50 Ausnahmeathleten aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland stehen zur Wahl, wobei die meisten schon nicht mehr aktiv sind. Dabei sind Sportgrössen wie Steffi Graf, Oliver Kahn, Fritz Walter, Boris Becker, Sven Hannawald und andere Top Stars vertreten. Umso mehr braucht Sabine natürlich die Unterstützung ihrer Fans. „Es ist für mich eine Überraschung, dass man mich zu den 50 besten Sportlern des Sendegebiets zählt“ freute sich Sabine schon über die Nominierung.
In der Fernsehsendung am 6. Dezember um 20.15 Uhr lüftet SWR-Sportchef Michael Antwerpes im SWR-Fernsehen das Geheimnis, wer für die Sportfans der größte Sportler oder die größte Sportlerin aus dem Sendegebiet ist.
Seine Stimme kann man bis zum 28.11. über das Internet abgeben oder mit einer Teilnahme-Karte die es bei allen Toto/ Lotto Annahme-Stellen gibt. Unter allen Teilnehmern wird eine Reise zur Vierschanzen Tournee in Garmisch-Patenkirchen am Neujahrstag verlost.

Der direkte Link zu Wahl: http://www.swr.de/unsere-sportler


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 Sabine Spitz
Führung Weltrangliste / 17.10.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
In der neusten Ausgabe der Mountainbike Weltrangliste des Radportweltverbandes steht Sabine wieder an die Spitze der weltbesten Mountainbikerinnen. Durch ein glänzendes Saisonfinale mit drei Siegen – zuletzt beim BL Finale - schaffte sie den Sprung auf Platz 1 im UCI Ranking. Dort wird sie erst einmal auch bleiben, denn die Saison ist mittlerweile weitestgehend beendet, so dass keine Punkte mehr zu vergeben sind. Damit wird sie auch bis zum Saisonstart 2009 die Nr. 1 bleiben. Nach Olympiasieg, EM-Titel, zweimal WM-Silber und Deutsche Meisterschaft unterstreicht die Führung das herausragende Jahr von Sabine 2008.

„Das ist eine Bestätigung meiner Erfolge in diesem Jahr, die natürlich vom Olympia Gold überstrahlt werden“ freute sich Sabine über Platz eins in der Weltrangliste.
In die Mountainbike Weltrangliste fließen alle Ergebnisse von UCI Rennen der letzten 365 Tage ein. Auf Rang zwei ist jetzt Weltcupsiegerin Marie-Helene Premont (CAN). Sabine Spitz führt mit 35 Punkten auf die Kanadierin.

Aktuelle Weltrangliste
Platz Name Land Punkte

1 SPITZ Sabine GER 1905
2 PREMONT M-Helene CAN 1870
3 KALENTIEVA Irina RUS 1740
4 PENDREL Catherine CAN 1728
5 FULLANA Marga ESP 1660


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 Sabine beim Sieg in Bad Salzdetfuth
Zwei Siege am Wochenende/ 22.09.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Trotz Mammutprogramm ist Sabine noch immer in Siegeslaune und das gleich zweimal am letzten Wochenende. Am Samstag startete sie beim Mountainbike Marathon in St. Wendel und gewann auf der 108km Distanz in der Zeit von 4:53:16 Std. überraschend deutlich vor der WM fünften Erika Dicht (SUI) und der Langstrecken Europameisterin Esther Süss (SUI). Sabine im Ziel 4:13 Min Vorsprung auf die beiden Langstrecken- Spezialistinnen. In Anbetracht des geplanten Rennens am Tag danach wollte Sabine ursprünglich nur die Kurzstrecke fahren. Dann machte es aber bei besten Bedingungen so viel Spaß auf den Trails rund um St. Wendel, dass sie sich doch zur langen Variante entschloss. Durch den Sieg in der Tageswertung holte sich Sabine völlig überraschend auch die den Sieg in der „Eurobike Extrem“ Wertung, einer der bedeutendsten Rennserien im Marathonbereich.

Trotz der 2700 Höhenmeter beim Marathon in St. Wendel wagte sich Sabine am Sonntag auch auf olympische Cross Country stand Distanz, beim „Bundesliga“ Finale in Bad Salzdetfurth. Erst am späten Samstagabend im Vorderharz bei Hildesheim angekommen, hatte sie durchaus Bedenken ob das Experiment funktionieren würde, wie sie nach dem Cross-Country Rennen bekannte. “Als ich am Samstag gegen 21:00 Uhr im Hotel war, hatte ich echte Zweifel ob der Doppelstart eine gute Idee war. Aber letztlich ging es mir hauptsächlich darum, mich den norddeutschen Fans zu präsentieren“ Das tat sie dann auch eindrücklich und setzte sich nach Anlaufschwierigkeiten in der ersten Runde schnell an die Spitze des gut besetzten Feldes. Letztlich gewann sie das Rennen in einer Siegerzeit von 1:15:23 Std. mit 53 Sek. Vorsprung souverän, vor der österreichischen Olympia- Teilnehmerin Elisabeth Osl. „ Am Anfang hatte ich ganz schön zu kämpfen, das Tempo zu halten. Danach ging es aber weit aus besser als ich gedacht hatte“ freute sich die Olympiasiegerin über den dritten „nacholympischen“ Sieg. Einmal wird sie noch am Start stehen um dann wie ihren „Gold Kollegen aus Peking“ endlich die wohlverdienten Urlaub anzutreten. Am nächsten Sonntag geht es um die Deutschen Mountainbike Marathon Meisterschaften in Singen.

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 Sabine in Schladming
Platz 5 beim Weltcup Finale/ 15.09.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Beim letzten Mountainbike Weltcup des Jahrs in Schladming/ AUT war für Sabine noch einmal die gesamte Motivation notwendig um überhaupt an den Start zu gehen. Die ungeliebten nass-/ kalten Bedingungen und eine Strecke mit extrem steilen und langen Anstiegen sind nicht gerade die Zutaten die sie liebt. Hinzu kommt, dass nach dem Saisonhöhepunkt Olympia die Formkurve unweigerlich nach unten zeigt und der Gesamtweltcup in diesem Jahr keine Rolle spielt. Trotzdem wollte sich Sabine keine Blöße geben und versuchte noch einmal das Beste zu geben, was mit Platz 5 auch gelang. Sabine war zufrieden und meinte: „Geschafft Platz 5 ist okay, mehr lag für mich hier und heute nicht drin. Mir war es zu kalt und das Profil war einfach zu extrem. Es wird jetzt aber Zeit, dass die Saison langsam zu Ende geht, ich fühle mich nach dem Trubel und den vielen Rennen doch recht müde“ und ergänzte lachend „...es ist Zeit für Ferien“.

An der Spitze des Finalrennens bestimmten die Leichtgewichte der Mountainbikeszene das Wettkampfgeschehen. Über vier Runden hinweg lag Weltmeisterin Marga Fullana (ESP) in Führung und sah schon wie die sichere Siegerin aus, bis Maja Wloszczowska (POL) in der letzten Runde an ihr vorbeizog und nach 1:26:42 Std. ihren ersten Weltcup Sieg verbuchen durfte. Sabine hatte einen mäßigen Start und arbeitete sich nach Rang 8 in der Anfangsphase noch bis auf Platz 5 nach vorne, was über Gesamtdistanz von 26,5 km einen Rückstand von 2:26 Min auf die Siegerin bedeutete. Im Gesamtweltcup verbesserte sich Sabine vom 15. auf den 10. Platz was aber von rein statistischer Bedeutung ist, da sie bei 4 von 9 Rennen im Zuge der Olympiavorbereitung nicht am Start war. Bevor die „Gold-Bine“ den wohlverdienten Urlaub antreten kann, wird sie in Deutschland noch zwei bis drei Rennen bestreiten. „Da freue ich mich auch drauf. Es macht Spaß sich den vielen neuen und alten Fans zu präsentieren“ versprach sie.


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 Sabine beim Vulkan-Eifel Marathon in Daun
Gelungener „Einstand“ vor Finale/ 11.09.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Auch nach dem Olympiatriumph ist Sabine noch nicht müde. Nach einer kurzen Wettkampfpause war sie am letzten Wochenende gleich zweimal erfolgreich am Start. Mit dem überlegenen Sieg beim Vulkan- Eifel Marathon und dem zweiten Platz beim Finale des Swisspower Cups in Bern lies Sabine die Olympiaform noch einmal aufblitzen, obwohl die Tage seit Rückkehr aus Peking alles andere leistungsförderlich waren. Ein Termin jagte den andern. Angefangen von TV Auftritten, Interviews, Ehrungen und zahlreichen Autogrammstunden war an Training nicht zu denken.
Das in Daun beim Vulkan- Eifel Marathon gar ein Bodyguard vom Veranstalter für sie abgestellt wurde, schien ihr ein wenig übertrieben. Als die vielen Fans versuchten alle gleichzeitig ein Autogramm zu bekommen, war sie dann doch ganz froh darum. Keiner stellte sich allerdings umsonst an. Egal ob auf Unterarm, T-Shirt, Bike, Poster oder ganz normale Autogrammkarte, Sabine signierte alles und für jeden der da war. „Das ist schon anstrengend, mache ich aber sehr gerne. Ich freue mich, dass mein Erfolg in Peking auf so viel Resonanz stößt“ sah die Goldmedaillen-Gewinnern den Ansturm sehr positiv.
Das Rennen in der Eifel bestimmte sie von Anfang an ohne an ihre Grenzen gehen zu müssen. „Das ist eine tolle Veranstaltung und eine schöne Strecke hier in der Eifel“ viel das Fazit über die erste Teilnahme sehr positiv aus. Auch versprach sie dem Veranstalter gerne wiederzukommen, sofern es der Zeitplan zulässt. Dieser war denn auch dieses mal eng gesteckt. Noch am gleichen Abend ging es in Richtung Schweiz, wo in der Bundeshauptstadt Bern das Finale des Swisspower Cups für Sonntag terminiert war. Ehrensache für Sabine dort dabei zu sein, hat sie doch ihre Rennsport- Wurzeln in der Eidgenossenschaft und somit auch dort viele Fans. Ein Top besetztes Feld, eine schwierige und durch ergiebige Regenfälle stark aufgeweichte Strecke versprachen einen ersten echten Härtetest nach Olympia zu werden. Trotz Marathon am Vortag, langer Autofahrt und wenig Schlaf zeigte Sabine, dass mit ihr noch zu rechnen ist. Von Anfang an war sie in der Spitzgruppe, auch wenn ab Rennmitte die Olympia Dritte Kalentieva (RUS) davonzog und das Rennen mit einer Fahrzeit von 1:45 Std gewann, durfte Sabine mit Platz zwei und 29 Sek. Rückstand mehr als zufrieden sein. „Ich spürte schon noch die Belastung vom Vortag und die vielen Laufpassagen machten es für mich auch nicht einfacher. Dass ich jetzt trotzdem Zweite wurde ist deshalb sehr gut für mich“ zog sie ein positives Fazit.
Dabei geht der Blick auch nach vorne, denn am kommenden Wochenende steht in Schladming (AUT) mit dem Weltcup Finale in diesem Jahr das letzte wichtige Rennen im olympischen Cross-Country auf dem Programm. Auch wenn es für Sabine nicht mehr um die Weltcup Gesamtwertung geht – dort wird sie lediglich auf Rang 15 notiert, nachdem sie vier der bisher acht Rennen ausgelassen hat – will sie nochmals ein gutes Rennen zeigen und möglichst viele Punkte für die Weltrangliste sammeln. Denn seit dem Olympiatriumph wird sie im UCI Jahresranking wieder als Erste geführt.

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 Sabine jubelt über GOLDOlympia Podium Peking
Olympisches Gold/ 27.08.2008
(Fotos: www.mtbsector.com)
Mit ihrem 7,3 kg leichten GHOST central Lector Bike in der Hand machte Sabine im olympischen Mountainbikerennen von Peking nach einer Fahrzeit von 1:45:11 Std. nur ein kleinen aber entscheidenden Schritt: Zu Fuß überquerte sie die Ziellinie, als souveräne Siegerin des Olympia Rennens. Es war der Schlussakt eines Olympiaauftritts, wie er nicht besser hätte sein können. Die neue Olympiasiegerin dominierte schon von Beginn an das Rennen um olympisches Edelmetall, auf dem schweren und spektakulären Kurs im Laoshan Radsportareal.
Schon auf den ersten 4,3 Kilometern entwischte Sabine in einer technisch schwierigen Abfahrt der hoch gehandelten Konkurrenz. Nicht weniger als 6 weitere Fahrrinnen galten als Favoritinnen auf den Olympiasieg, so dass der Ausgang offen schien wie nie. Dass Sabine so schnell klare Verhältnisse schaffen würde, überraschte nicht nur sie selbst sondern auch viele Experten.
Der Vorsprung von 21 Sek. nach der ersten Runde, stieg von Runde zu Runde kontinuierlich an, so dass es nach 2/3 der Renndistanz bereits mehr als 1 Minute waren. Spätestens von da an war klar, dass sie lediglich ein Defekt auf dem Weg zum ersten Olympia Gold im Mountainbiken hätte stoppen können. In der Verfolgung der Europameisterin war nur noch Maja Wloszczowska (POL) übrig geblieben, nachdem sich die ursprünglich dreiköpfige Gruppe hinter der Führenden aufgelöst hatte. So war der Weg frei für Sabine, die trotz eins Ausrutschers in der letzten Runde einen Vorsprung von 41 Sek. auf die junge Polin ins Ziel brachte. Es war das erste und einzige Gold für den Deutschen Radsportverband in Peking und nach dem Olympiasieg von Petra Rossner 1992 (3000 m Bahn) dauerte es lange 16 Jahre bis wieder eine Deutsche Radsportlerin ganz oben auf einem Olympia Podium stand. Denn Kampf um Platz drei entschied die Russin Irina Kalentieva in der letzten Runde gegen Catharine Pendel (CAN) für sich.
Nach dem Zieleinlauf war die Teamchefin des central GHOST Pro Team völlig überwältigt und konnte ihr Glück kaum fassen:„Es ist einfach unglaublich ich habe Gold, Wahnsinn, ich habe es tatsächlich geschafft, für mich wird ein Traum war“ sagte sie den Tränen nah. Bei Fragen nach ihrer weitern Karriere stellte die frischgebackenen Olympiasiegerin schnell klar, dass sie noch vielen Spaß hat beim Biken und sich auch London 2012 noch gut vorstellen kann.

Ergebnis:
1. Sabine Spitz (GER) 1:45.11
2. Maja Wloszszowska (POL) 1:45.52
3. Irina Kalentieva (RUS) 1:46.28
4. Catharine Pendrel (CAN) 1:46.37
5. Ren Chengyuan (CHN) 1:47.40


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 GARMIN
"go to" Peking mit Garmin/ 08.08.2008

Rechtzeitig vor dem Saison- Highlight Olympische Spiele kann Sabine einen neuen Partner präsentieren. Ab sofort wird Navigationsspezialist Garmin Sabine und das central GHOST Pro Team auf allen Trails und Strassen begleiten.
Schon vor einem Jahr gab es einen ersten Kontakt zu dem innovativen Unternehmen als Sabine die Garmin Technologie beim Test des Olympiakurses eingesetzt hat. Die dort gewonnen Daten fliesen ganz aktuell in die Trainingssteuerung mit Blick auf das Olympische Rennen ein.
Garmin rüstet die Teamfahrzeuge und die Bikes des Team mit entsprechenden Geräten aus. In den SEAT Fahrzeugen kommt mit einem Garmin nüvi 860 das erste Straßennavigationsgerät mit echter Sprachsteuerung zum Einsatz. Auf dem Mountainbike setzen Sabine & Team den GPS-Bike Computer Edge 705 ein. Dieses Gerät bietet alle Puls- sowie Aufzeichnungsfunktionen mit Auswertungssoftware am PC.
Sabine Spitz sagt über den Garmin Edge 705: „Dieses Gerät setzt neue Maßstäbe für uns Biker. Es kann Dinge, von denen wir bislang nur geträumt haben, und ermöglicht mir eine noch bessere Trainingsanalyse und -planung.“

Tom Mühlmann, Manager Marketing und Kommunikation bei Garmin Deutschland, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass Sabine Spitz und ihre Team-Kollegen ab sofort zu den Garmin-Athleten gehören. Sabine unterstützen wir nicht nur, weil sie eine Weltklassesportlerin mit guten Perspektiven für Peking ist. Sie weiß vor allem als Nutzerin unseres GPS Bike-Computers Edge 705 wovon sie redet und steht dafür! Das Engagement von Garmin geht daher auch viel weiter als ein reines personal sponsoring’. Es ist ein langfristiges Engagement und reicht über die Olympischen Spiele hinaus.“

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 Sabine auf dem Marathon WM KursWM Marathon Podium
Silber bei der Marathon WM/ 06.07.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Nach dem Gewinn der WM Silber Medaille im olympischen Cross- Country hat Sabine überraschend auch bei der Langstrecken WM in Villabassa/ ITA die Silber Medaille gewonnen. Kurz entschlossen direkt aus dem Höhentrainingslager in St. Moritz angereist, war auf den 88,6 Kilometern nur der Norwegerin Gunn-Rita Dahle schneller. Sie hatte nach einer Fahrzeit von 4:09:56 Stunden einen Vorsprung von 1:44 Minuten. Sabine gelang damit wieder der Doppel- Erfolg des Vor-Jahres, wo sie ebenfalls Silber im Cross-Country und Marathon gewann. Sie ist damit auch 2008 die einzige Mountainbikerin, die sowohl auf der Langstrecke wie auch in der Olympischen Disziplin auf dem Podium stand.
„Ich bin glücklich mit dem zweiten Platz, zumal ich erst gestern Abend um 22.00 Uhr in Villabassa eingetroffen bin und die Strecke nur von einem kleinen Zettel her kannte. Als ich alleine fuhr war das ein Problem, ich musste vorsichtig sein, um mich nicht zu verfahren. Vielleicht war es ein Fehler, dass ich im ersten langen Anstieg meinen Rhythmus fuhr und so Gunn-Rita aus den Augen verlor. Sie konnte dadurch vor allem in den Abfahrten Zeit gewinnen. Das ich über die gesamte Distanz in den Anstiegen eher Boden gut gemacht habe gibt mir aber ein gutes Gefühl für meine weitere Olympiavorbereitung, “, kommentierte Sabine das Rennen, das über 2840 Höhenmeter führte.

Am ersten langen Anstieg gelang es Gunn-Rita Dahle bis km 25 einen Vorsprung von 25 Sek. auf Sabine herauszufahren, die zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens das hohe Tempo noch nicht mitgehen wollte. Allerdings vergrößerte sich der Vorsprung in der anschließenden Abfahrt auf 1:30 Min. weil die Streckenführung nicht eindeutig gekennzeichnet war und Sabine so Schwierigkeiten hatte den aus dem vollen Tempo heraus zu erkennen. Zuerst machte sie sich alleine auf der Verfolgung der Norwegerin. In einem kurzen Zwischenanstieg konnte die spätere Dritte, Pia Sundstedt (FIN) zur Deutschen aufschließen. In dem leicht fallenden Gelände von km 35 bis km 52 vergrößerte sich der Rückstand auf die Führende aber nochmals, auf - so schien es – vorentscheidende 3 Minuten. Nach einem 5 km langen Flachstück in dem vor allem Sabine das Tempo machte und im anschließenden 10 km langen Anstieg zum „Silvesterplatz“ schaffte es das Duo den Rückstand auf 40 Sekunden zu verringern. Das Rennen schien wieder offen, denn noch waren 20 km bis ins Ziel zurückzulegen. Im letzten Steilstück versuchte die Finnin mit einer Attacke Sabine zu entwischen. Dieser Versuch misslang jedoch deutlich, denn am Gipfel war es Sabine alleine die bis auf 23 Sekunden an Dahle heran gekommen war. Doch in der letzten Abfahrt wuchs der Vorsprung wieder an, so dass das Rennen entschieden war.

Ergebnis:
1. Gunn-Rita Dahle (NOR) 4:09.56
2. Sabine Spitz (D) 4:11.40
3. Pia Sundstedt (FIN) 4:13.35
4. Esther Süss (SUI) 4:2149
5. Erika Dicht (SUI) 4:23.31


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Sabine ist die neue Nr. 1/ 27.06.2008

In der am 25.06. neu erschienenen Mountainbike Weltrangliste des Radsport Weltverbandes (UCI) hat Sabine die oberste Stufe erklommen. Nach vielen Platzierungen in der laufenden Saison wird sie nach 2002 und Anfang 2007 zum dritten Mal als Weltranglisten- Erste geführt. In die Mountainbike Weltrangliste fließen alle Ergebnisse von UCI Rennen der letzten 365 Tage ein. Damit wird über das Ranking eine Gesamt- Jahresleistung abgebildet. Nur wer bei den UCI Rennen kontinuierlich Punkte sammelt, kann in der Weltrangliste oben stehen „Das ist eine schöne Bestätigung meiner Erfolge seit dem letzten Jahr“ freute sich Sabine über diese besondere Ehre, die Ihr bisher als einzige Deutsche zu Teil wurde. Auf Rang eins abgelöst hat die frischgebackene Vize- Weltmeisterin, die russische Ex Weltmeisterin Irina Kalentieva. Sabine Spitz führt jetzt mit 105 Punkten auf die Russin. Der Vorsprung auf die Dritte, Marie Helen Premont (CAN) beträgt schon komfortable 375 Punkte. Über die Weltrangliste wird auch die Startaufstellung bei den Olympischen Spielen bestimmt.


Weltrangliste vom 25.06.2008
Platz Name Land Punkte
1 SPITZ Sabine GER 2365
2 KALENTIEVA Irina RUS 2260
3 PREMONT Marie-Helene CAN 1990
4 LIU Ying CHN 1559
5 FULLANA RIERA Margarita ESP 1540

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 Sabine im WM Rennen, Foto: Frank Bodenmüller, www.mtbsector.comWM Podium 08: Sabine, Fullana, Kalentieva
WM Silber für Sabine/ 23.06.2008
(Foto: Ralf Schäuble, Frank Bodenmüller)
Genau zwei Monate vor dem olympischen Mountainbike Rennen in Peking zeigte Sabine bei den Mountainbike Weltmeisterschaften in Val die Sole/ Italien, dass die Formkurve in die richtige Richtung zeigt. Wie im Vorjahr gewann Sabine die WM Silbermedaille. Im Ziel hatte sie 1:43 Min Rückstand auf die neue Weltmeisterin Marga Fullana (ESP), wobei der große Vorsprung den Rennverlauf nur verzerrt wiedergibt. Bronze ging an die Titelverteidigerin Irina Kalentieva aus Russland. „Fullana war auf dieser Strecke am Ende einfach stärker als ich. Das muss ich anerkennen. Letztlich waren die Anstiege für mich vielleicht etwas zu steil und zu lang. In der zweitletzten Runde wurde mir das zum Verhängnis und ich konnte der Spanierin nicht mehr folgen. Deshalb freue ich mich über das gewonnene Silber auch wenn ich eine gewisse Enttäuschung über das verpasste Regenbogentrikot nicht verhehlen kann“ sagte Sabine nach der Zieldurchfahrt.
Es war Sabine die das WM Rennen über weite Strecken bestimmte. In den ersten zwei von insgesamt fünf Runden fielen dem Tempodiktat von Sabine etliche Mitfavoritinnen zum Opfer, so dass letztlich mit Fullana, Kalentieva und Sabine eine Dreiergruppe an der Spitze übrig blieb. Schnell war klar, dass auf der extrem schweren 6,3 km Runde diese drei die Medaillen unter sich ausmachen würden. Vor mehr als 10.000 Zuschauern entwickelte sich passend zu den sehr warmen Temperaturen, ein heißer Kampf an der Spitze um die Podiumsplätze. Dabei hinterließ Sabine einen blendenden Eindruck, während ihre beiden Begleiterinnen – zur Freude der vielen deutschen Fans - schon sichtlich Mühe hatten, das Tempo mitzugehen. Nachdem man sich zur Rennmitte etwas belauerte kam es zu den entscheidenden Attacken in der vierten von fünf Runden. Zuerst versuchte Sabine in einem Flachstück ihr Glück ohne allerdings Erfolg zu haben. Dann drehte die Spanierin den Spies um und attackierte im ersten langen, sehr steilen Anstieg. Während die russische Titelverteidigerin schnell abreißen lies, heftete sich Sabine erst einmal an die Fersen der Spanierin. Im zweiten Teil des Anstiegs - der noch steiler war - war es dann allerdings auch um die Europameisterin geschehen. Es gelang ihr nicht mehr dem Tempo des Leichtgewichts aus Spanien zu folgen „Im letzten Steilstück bin förmlich explodiert. Das war dann einfach zu schnell für mich“ gestand die neue Vizeweltmeisterin. Während der Vorsprung anfangs nur im Sekundenbereich lag, vergrößerte sich dieser im zweiten Anstieg der Runde schnell auf über eine halbe Minute. Damit war die Entscheidung um den WM Titel eigentlich gefallen, da nur noch ein Defekt, Fullana hätte aufhalten können. Nach hinten verteidigte Sabine die Silbermedaille bis ins Ziel aber souverän.
Erstmals zum Einsatz kam bei Sabine ein brandneues GHOST Bike, dass auch bei Olympia gefahren werden soll. Erst wenige Tage vor dem WM Rennen fertig geworden, hat das „Olympia“ Bike seine Feuertaufe bestanden. „Vielen Dank an meine Mechaniker und Ausrüster, die Technik hat super funktioniert und ich durfte auf dem wohl leichtesten Bike der WM starten“ freute sich die Silbermedaillen Gewinnern über das neue Material. Neben einem speziell leichten GHOST Lector Carbon Rahmen, kamen dabei auch erstmals die Prototypen einer neuen Magura Federgabel und Bremse zum Einsatz, die das Gesamtgewicht auf deutlich unter 8 kg drückten. Die nächste Station für das Rad wird Olympia sein. Bis dahin wollen die Mechaniker dies noch ein wenig optimieren.
Sabine gönnt sich dagegen erst einmal eine Woche „Radfrei“ bevor die spezifische Vorbereitung auf Olympia beginnt.


Ergebnis Damen, 5 Runden à 6.3 km:
1. Marga Fullana (ESP) 1;39:01
2. Sabine Spitz (GER) +1:43
3. Irina Kalentieva (RUS) +2:20
4. Marie-Helene Premont (CAN) +2:51
5. Maja Wloszczowska (POL) +3:45
6. Catherine Pendrel (CAN) +4:51
7. Gunn-Rita Dahle Flesjaa (NOR) +5:16
8. Elisabeth Osl (AUT) +5:29
9. Georgia Gould (USA) +6.18
10. Blaza Klemencic (SLO) +6:37

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 Sabine führt die Gruppe in Fort William an
Sabine auf Rang 3 in Schottland/ 09.06.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim fünften Lauf zum Mountainbike Weltcup in Fort William belegte Sabine den dritten Platz. Nach einer Gesamtdistanz von 39 Km waren nur die Weltcup Führende Marie Helene Premont (CAN) und Marga Fullana (ESP) schneller als die Europameisterin. Nach dem Sabine den vierten Lauf vor Wochenfrist in Andorra ausgelassen hatte zeigte sie nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein überzeugendes Rennen und unterstrich, dass sie mit Blick auf die Weltmeisterschaften in zwei Wochen und die Olympischen Spiele auf einem guten Weg ist. Deshalb war Sabine im Ziel auch recht zufrieden obwohl der Rückstand auf die Siegerzeit (2:00:42 Std.) mit etwas mehr als 3 Min nach eigenen Worten „etwas groß“ ausgefallen war. Allerdings lag dieser auch in „taktischen Spielchen“ begründet.
Lediglich auf Platz 20 wurde Sabine kurz vor der ersten Zielpassage registriert, während sich das rennbestimmende kanadisch/ spanische Duo an der Spitze schon deutlich abgesetzt hatte. Wie schon öfters startete sie eine sehenswerte Aufholjagd, die sie Platz um Platz nach vorne brachte. Zur Rennmitte wurde die fünfköpfige Verfolgergruppe hinter Premont/ Fullana erreicht. Das Quintett zeigte dann unter dem verschärften Tempo schnell Auflösungserscheinungen. Allerdings schlossen von hinten zwei weitere Fahrerinnen auf, so dass die Taktik erst einmal das Tempo in der verbliebenen Vierergruppe vorgab. In der letzten Runde entwickelte sich dann ein spannendes Finale zwischen Leboucher (FRA), Liu (CHN), Byberg (NOR) und Spitz um den letzten Platz auf dem Podium. Erst am letzten Anstieg entschied dies Sabine zu ihren Gunsten.
„Mir hat in der ersten Runde die Spritzigkeit gefehlt um das hohe Tempo mitgehen zu können. Danach bin ich aber gut ins Rennen gekommen und konnte einen recht hohen Rhythmus fahren. Ich denke es war eine gute Vorbereitung und ein guter Test für die WM in zwei Wochen“ zog Sabine Spitz eine positive Bilanz. In der Weltcup-Gesamtwertung verbesserte sich Sabine Spitz gleich um sechs Plätze und belegt nach fünf Rennen nun Rang fünf.

Ergebnis Damen, 5 Runden à 7.8 km:
1. Marie-Helene Premont (CAN), 2:00:42
2. Margarita Fullana (ESP), +0:13
3. Sabine Spitz (GER), +3:10
4. Lene Byberg (NOR), +3:19
5. Laurence Leboucher (FRA). +3:33

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 Sabine jubelt in Gränichen
Sieg in der Schweiz / 26.05.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Blumen gab es für Sabine schon vor dem Start des Swisspower Cups in Gränichen (bei Aarau). Der Veranstalter gratulierte der frischgebackenen Europameisterin zum großen Erfolg vor Wochenfrist und freute sich, dass Sie am Start dieses traditionsreichen Schweizer Rennens war. Es sollten nicht die einzigen Blumen bleiben, denn auch danach zeigte sich Sabine in Siegerlaune.
Souverän gewann Sie den vierten Lauf zum international renommierten SwisspowerCup. Nach 1:27:50 Std. Fahrzeit und einer Gesamtdistanz von 29,4 km entschied Sabine bei besten äußeren Bedingungen das „Full- Suspension Duell“ zwischen ihr und der ehemaligen Schweizer Meisterin Katrin Leumann – beide waren auf voll gefederten Bikes unterwegs – klar für sich, auch wenn der Vorsprung im Ziel lediglich 17 Sek. betrug. „Es fiel mir am Anfang etwas schwer den Rhythmus zu finden. Das anstrengende EM Wochenende hat da doch noch seine Spuren hinterlassen. Danach lief es aber immer besser und ich konnte das Tempo an der Spitze bestimmen“ freute sich Sabine im Ziel über ihren fünften Saisonerfolg.

Frauen / 7 Runden à 4.2 km / Totaldistanz 29.4 km:
1. Spitz Sabine (DE-Murg (BW)) 1:27:50.
2. Leumann Katrin (Riehen (BS)) +00:17.
3. Rusca Maroussia (Morlon (FR)) +01:18.
4. Süss Esther (Küttigen (AG)) +01:49.
5. Saner Guinchard Marielle (Collombey (VS)) +02:07.
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 Sabine hat den EM Titel im Fokus Gold für Sabine v.l.n.r.: Kalentieva, Sabine, Dahle
Sabine ist Europameisterin / 19.05.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Sabine ist die alte und neue Europameisterin! Bei den Mountainbike Europameisterschaften in St. Wendel (Saarland) verteidigte sie in einem spannenden Rennen vor gut 15.000 begeisterten Fans den EM Titel, den sie im Vorjahr in der Türkei gewonnen hatte erfolgreich. Mit 38 Sekunden Vorsprung siegte sie vor Weltmeisterin Irina Kalentieva (RUS) und der Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle (NOR). In der vierten von insgesamt sechs Runden hatte sich Sabine allein an die Spitze des Feldes gesetzt und ihren Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Der Erfolg gibt Sabine viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen. Dabei hat sie vor allem die Olympischen Spiele im Visier: "Peking ist mein wichtigstes Saisonziel. Da will ich eine Medaille" Sabine hat es tatsächlich wieder geschafft: Sie ist die neue Europameisterin.
Dabei hatte es zu Beginn des Rennens für sie noch gar nicht so gut ausgesehen. In der ersten Runde hatte Sabine Probleme das hohe Tempo an der Spitze mitzugehen und musste eine Gruppe mit fünf Fahrerinnen - unter ihnen die Top Favoritinnen Fullana, Dahle, Kalentieva - erst einmal ziehen lassen, so dass sie lediglich als sechste das erste Mal bei Start und Ziel vorbei kam. Danach schaffte Sabine aber aus eigener Kraft wieder den Anschluss an die Spitzengruppe, was auf einer taktischen Strecke wie St. Wendel enorm wichtig war. Nach mehreren Attacken gelang es Gunn-Rita Dahle in Führung zu gehen und sich einen Vorsprung von 20 Sek. zu verschaffen. Doch Sabine sorgte für den Anschluss und versuchte dann zusammen mit der Norwegerin die beiden verbliebenen Konkurrentinnen ums Podium auf Distanz zu halten. Aber das gelang erst einmal nicht. Denn hinter dem Spitzenduo machten Kalentieva und Leboucher (FRA) ebenfalls Tempo und konnten wieder zu Dahle und Sabine aufschließen. Unter dem Jubel ihrer großen Fangemeinde suchte Sabine dann aber eine frühe Vorentscheidung. Mitte der vierten Runde attackierte sie kurz bevor es in eine technische Passage ging von vorne. Niemand vermochte zu folgen, so dass sie schnell eine Lücke von etwa 150 Meter zum Verfolgertrio aufriss. Sabine spürte, dass sie weg kam was sie noch mehr beflügelte. Eingangs der fünften Runde war der Vorsprung dann schon auf 15 Sek. angewachsen. Angefeuert von den vielen Fans zog Sabine im Alleingang in den letzten beiden Runden voll durch und vergrößerte so den Vorsprung am letzten Anstieg auf über eine Minute. Die letzten Meter wurden so zu einer echten Triumphfahrt.
"Als ich mit Gunn-Rita vorne lag, da waren wir uns einig zusammen zu arbeiten, um Irina nicht wieder heran kommen zu lassen. Aber sie haben es dann doch geschafft. Ich habe dann selbst angegriffen und schnell einen Vorsprung heraus gefahren. Ich freue mich riesig, den Titel verteidigt zu haben, und das auch noch im eigenen Land. Etwas Schöneres gibt es fast nicht“, jubelte die alte und neue Europameisterin. "Mit St. Wendel verbinde ich schöne Erinnerungen. Hier habe ich meine erste internationale Medaille gewonnen, war 2001 Zweite bei den Europameisterschaften. Im Cross habe ich hier Silber geholt und letztes Jahr Gold bei der Marathon-EM.“

Der Erfolg von St. Wendel gibt auch Selbstvertrauen für die nächsten Rennen, vor allem für die Olympischen Spiele im Sommer in Peking. Dort will Spitz unbedingt nach einer Medaille greifen. "Peking ist mein wichtigstes Saisonziel!" machte sie in St. Wendel noch einmal deutlich. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. "Es geht jetzt Schlag auf Schlag. In den kommenden Wochen sind noch zwei Weltcups zu absolvieren, in fünf Wochen steht die WM vor der Tür und dann geht es schon in Richtung Peking!"

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 Sabine führt die Verfolgergruppe anSabine im "Casa de Campo"
Sabine in Madrid auf Rang 4 / 05.05.2008
(Fotos: Ralf Schäuble)
Sabine steigert sich von Weltcup zu Weltcup. Nach Rang 10 beim Weltcup Auftakt vor zwei Wochen, belegte sie in Offenburg vor Wochenfrist Platz 6. Beim dritten Lauf in Madrid fehlten ihr als vierte gar nur 24 Sek. zum Sprung auf das Podium. Dabei hatte sie beim Rennen im großen Stadtpark von Madrid (Casa de Campo) das über insgesamt 5 Runden und 39 km ausgetragen wurde, vor allem im ersten Loop Probleme das hohe Tempo an der Spitze mitzugehen und fiel bis auf Rang 12 zurück. Danach fand Sabine ihren Rhythmus besser und startete eine Aufholjagd, die sie letztlich bis auf Rang vier brachte. "Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in den Steilstücken das Tempo zu halten und verlor so viel Boden. Da fehlt mir vielleicht noch ein halbes oder ganzes Prozent. Schade, denn später konnte ich richtig Tempo machen und den Abstand nach vorne teilweise sogar wieder etwas verkürzen", meinte Sabine im Ziel. Gewonnen wurde das Rennen von der Norwegerin Gunn-Rita Dahle (1:48.14 Stunden) im Fotofinish vor Maria-Helene Premont (CAN). Lokalmatadorin Marga Fullana (ESP) wurde mit 1.13 Minuten Rückstand Dritte
Direkt nach dem Start sah es noch optimal aus für Sabine. Als erste bog sie in die flache, lange Gerade ein die gut 1 km bis zum ersten steilen Anstieg führt. Doch schon dort merkte sie, dass ihr die Kraft fehlte um das hohe Tempo zu halten. So verlor Sabine an jeder "Rampe" etwas Boden und Plätze, so dass sie lediglich auf Rang 12 die erste Zielpassage passierte. Als es erneut auf das Flache Teilstück ging verschärfte Sabine allerdings das Tempo wieder und zog einen ganzen Rattenschanz an Konkurentinnen hinter sich her. Diesmal gelang es jedoch das Tempo in den Anstieg mitzunehmen und durchzuziehen. So schaffte sie bis zur Mitte der Renndistanz wieder den Anschluss an das dreiköpfige Verfolgerfeld des Führungstrios Dahle, Fullana und Premont.
Als sich Sabine auch aus einer dreiköpfigen Verfolger Gruppe absetzen konnte schien kuzrzfistig sogar der Weg aufs Podium möglich, denn sie konnte weiter Boden gut machen. Bei der Verfolgung der drei Führenden war sie aber ganz auf sich alleine gestellt, was gerade auf den flachen Passagen ein Nachteil war, da der Windschatten fehlte, während das Spitzen-Trio gut zusammen gearbeitet hat. Sabine hatte bis ins Ziel zwar dann keine Probleme mehr, Rang 4 zu halten, verpasste aber auch gerade einmal um 24 Sek. das Podium. Trotzdem zog sie letztlich die eine sehr positive Bilanz: "Ich bin zufrieden, es war auf jeden Fall richtig, hier zu fahren, denn das Olympia Rennen in Peking wird von der Belastung her ganz ähnlich sein. Auf dieses Ergebnis kann ich aufbauen"

Ergebnisse:
1. Gunn-Rita Dahle-Flesja (NOR) 1:48:14 Std.
2. Marie-Helene Premont (CAN) +0
3. Marga Fullana (ESP) +1:13
4. Sabine Spitz (central GHOST Pro Team) +1:37
5. Georgia Gould (USA) +2:37


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 Sabine beim Weltcup in Offenburg
Sabine auf Rang 6 beim „Heimspiel“ / 28.04.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Beim zweiten Lauf zum Mountainbike Weltcup in Offenburg belegte Sabine nach 32,8 km in einer Zeit von 2:02 Std. den sechsten Platz. Damit hatte sie auf die Siegerin Kalentieva (RUS) einen Rückstand von 2:27 Min. im Ziel. „Ich merke, dass ich nach dem Infekt in der letzten Woche noch nicht ganz fit bin. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit der Platzierung“ sagte Sabine nach dem Rennen. Mit Rang 6 bestätigte sie die Olympiaqualifikation, die schon vor Wochenfrist beim Weltcupauftakt geschafft wurde. In der Gesamtwertung verbesserte sich Sabine vom 10ten auf Platz 5.
Nachdem Sabine in der Startrunde noch auf Rang 3 notiert wurde gelang es ihr danach nicht ganz, das Tempo an der Spitze zu halten. Während sich vorne eine Vierergruppe mit Kalentieva, Premont (CAN), Liu (CHN) und Fullana (ESP) und später auch Chengyuan (CHN) absetzte, kämpfte Sabine dahinter um den Anschluss. Man sah ihr allerdings an, dass etwas nicht stimmte, der Gesichtausdruck sprach dabei Bände. Doch vor den gut 20.000 Zuschauern wollte sie sich keine Blöße geben und fightete um jeden Meter, was die heimischen Fans mit viel Beifall belohnten. Als in der letzen Runde die Norwegerin Byberg noch mal einen Angriff auf Rang 6 wagte, hielt Sabine erfolgreich dagegen und rette 5 Sek. ins Ziel. „Das war schon ein echter Kampf heute. Aber es war trotzdem toll, die vielen Fans an der Strecke haben mir Kraft und Motivation gegeben. Es ist schwierig einen solchen Infekt, wie ich mir diesen vor Houffalize eingefangen habe, in den Griff zu bekommen, wenn jedes Wochenende Weltcup ist.“ sagte Sabine im Ziel, bevor ein erneuter Hustenfall die gesundheitlichen Probleme deutlich machten. Am nächsten Wochenende steht allerdings schon der nächste Weltcup in Madrid auf dem Programm. Ob Sabine dort starten wird ist noch nicht sicher


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 Sabine Spitz kämpft in Houffalize
Sabine schafft die Olympianorm / 20.04.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Obwohl Sabine beim Auftakt zum Mountainbike Weltcup in Houffalize/ BEL nicht ganz gesund ins Rennen gegangen war, schaffte sie mit Platz 10 die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Peking. Damit ist ihre dritte Olympiateilnahme sicher. Auch wenn das erste Rennen des Weltcups für Sabine nicht optimal gelaufen war, zeigte sie sich nach dem Rennen doch recht zufrieden und erklärte “Ich bin sehr froh, dass ich das Ticket nach Peking auf Anhieb geholt habe, aber es war wirklich sehr schwer für mich heute. Ich spürte einfach, dass etwas nicht stimmte. Ich habe während des Rennens extrem viel Flüssigkeit verloren. Gegen Rennende habe ich wohl deshalb Probleme mit Krämpfen bekommen. Ich denke mehr war für mich heute nicht möglich und eigentlich muss ich froh sein, dass ich überhaupt starten konnte. Ich hoffe nun bis nächste Woche in Offenburg wieder 100%ig fit zu sein."

Nach dem Start gelang es Sabine nicht, sich allzu lange in der Spitzegruppe zu halten und fiel nach der ersten Runde bis auf Rang 20 zurück. Nachdem sich die dunklen Regenwolken über dem Ardennen-Städtchen Houffalize verzogen hatten schienen diese über dem Projekt „Startplatz für Olympia“ aufzuziehen. Sabine musste mindestens noch einmal bei den ersten fünf Weltcups unter den besten 15 sein, um die Startberechtigung in Peking fix zu haben. Was in den letzten Jahren so einfach war, schien jetzt wieder zum Krimi zu werden. Doch es sollte Licht werden und Sabine schaffte bis zur zweitletzten Runde noch den Sprung bis auf Rang 8. Am Ende wurde es dann nochmals Eng, als Krämpfe den Tritt schwer werden ließen und Sabine nochmals deutlich an Boden und Plätzen verlor. Am Ende rettete sie Platz 10 ins Ziel und damit auch als erste Deutsche aus dem Mountainbikelager die Olympia-Fahrkarte.
Noch an Freitag war unklar ob Sabine überhaupt würde starten können in Houffalize. Ein grippaler Infekt mit Fieber zwang sie noch am Donnerstag ins Bett, so dass das Training auf der Strecke komplett ausfiel.
Gewonnen wurde das Rennen auf der sehr tiefen und schwierig zu befahrenden Strecke von der Chinesin Ren Chengyuan in 2:11:06 Std. Sabine hatte im Ziel nach der Gesamtdistanz von 32 km einen Rücktand von 5:38 Min auf die Siegerin.

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 Sabine siegt in Münsingen
Sieg für Sabine in Münsingen / 15.04.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Sabine scheint rechtzeitig in Form zu kommen. Eine Woche vor dem Start des Mountainbike Weltcups, gelang ihr beim Bundesliga Auftakt in Münsingen ein überzeugender Sieg. Damit machte sie die gesundheitlichen Schwierigkeiten im Vorfeld erst einmal vergessenen. Die Besetzung des 22. MTB Frühjahrsklassikers war mit Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle (NOR) und Weltmeisterin Irina Kalentieva (RUS) hochkarätig. Auf der aufgeweichten und schwierig zu befahrenden Strecke distanzierte Sabine nach 23,8 Kilometer in 1:26:50 Stunden mit einem Vorsprung von 19 Sek. die Französin Sabrina Enaux souverän. Mit einem Rückstand von 51 Sek. kam die Russin Kalentieva als Dritte ins Ziel. „Ich habe mich gut gefühlt und es hat alles gepasst. Das ist ein sehr wichtiger Sieg für mich und es ist besonders schön hier in Münsingen mal wieder ganz oben zu stehen“, freute sich Sabine über ihren insgesamt dritten Sieg beim „Paris-Roubaix“ der Mountainbiker.

Sechs Jahre hatte es gedauert, ehe Sabine beim traditionsreichsten Deutschen Mountainbike Rennen wieder von ganz oben auf dem Podium ins Publikum winken durfte. Nach dem Start führte zuerst Dahle die Konkurrenz an. Sabine folgte an zweiter Position und schloss nach zwei von fünf Runden zu Dahle auf. In der dritten Runde ging Sabine in Führung und gab diese bis ins Ziel auch nicht mehr ab. „Das ist ein sehr wichtiger Sieg für mich. Es war das ersts Mal in der aktuellen Saison, dass ich ein Rennen voll durchziehen konnte. Nach dem Sturz vor 5 Wochen und den Problemen beim ersten Swisspower Cup vor zwei Wochen war ich schon etwas verunsichert. Deshalb ist es vor dem Weltcupstart in einer Woche auch ein wenig wie ein Befreiungsschlag für mich, auch wenn ich natürlich weiß, dass erst in der nächsten Woche die Karten wirklich auf den Tisch gelegt werden.“ sagte sie zu ihrem Erfolg in Münsingen.

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 Sabine Spitz  |  central Ghost Pro Team
Schwieriger Saison Start / 31.03.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Mit Schwierigkeiten hatte Sabine beim Start zum Swisspower Cup 2008 in Buchs zu kämpfen. Vor Jahresfrist an gleicher Stelle noch siegreich, kam sie mit über zweieinhalb Minuten Rückstand auf die Führende aus der ersten Runde und musste so als 24. die zweite von insgesamt 5 Runden in Angriff nehmen. Der Tritt wirkte alles andere als rund und man sah ihren Gesichtzügen an, dass irgendetwas nicht stimmte. „Es geht nicht“ rief sie ihren Betreuern zu, signalisierte aber, trotzdem weiter fahren zu wollen. Eine richtige Entscheidung, denn auf der verbliebenen Distanz fand Sabine wieder ins Rennen zurück und startete eine tolle Aufholjagd. So schaffte sie es noch bis auf den 5 Platz im Ziel nach vorne zu fahren.
„In der ersten Runde ging beim mir gar nichts. Ich konnte einfach keinen Druck auf das Pedal bringen. Es scheint, dass mein Sturz auf Zypern doch noch ein paar Nachwehen mit sich bringt“ war die erste Reaktion von ihr nach dem Rennen.
Sabine wusste nicht so richtig wie sie das ganze Einordnen sollte: „Die Probleme treten wohl erst mit der Rennbelastung auf. Seit meinem Crash konnte ich nicht mehr intensiv trainieren. Im Training ging es zwar auch nicht wirklich gut, war aber mit dem heute nicht vergleichbar. Allerdings bin ich froh weiter gefahren zu sein. Ab der zweiten Runde war es ganz ok. Das macht mir Mut für die nächsten wichtigen Wettkämpfe. Allerdings muss ich mich auf jeden Fall nochmals richtig durchchecken lassen“
Gewonnen wurde der erste Swisspower Cup von Irina Kalentieva (RUS) in 1:41:08 Std. vor Maroussia Rusca (SUI) und Adelheid Morath (GER).

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 Sabine Spitz  |  Buchs (CH)
Sabine startet beim Swisspower Cup / 28.03.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Nachdem die Wunden vom Sturz beim Renneinsatz auf Zypern weitgehend verheilt sind, wird Sabine am Sonntag beim Swisspower Cup in Buchs an den Start gehen. Dabei steht für sie mehr der Wiedereinstieg im Vordergrund als das Ergebnis "Ich muss schauen wie es geht. Wichtig ist, wieder die Sicherheit zu finden und mich an die Rennbelastung zu gewöhnen" so Sabine. Der Sturz vor drei Wochen hat sie nach eigenen Angaben schon deutlich aus dem Trainingskonzept gebracht. "Auch wenn ich wirklich Glück hatte, keine ernsten Verletzungen davontrug und auch der Heilungsprozess gut verlaufen ist merke ich, dass mir im Moment einfach ein Stück fehlt. Ich denke der Körper war in den letzten drei Wochen eben vor allem mit den "Reparaturarbeiten" von den doch sehr massiven Schürfungen, Wunden, Prellungen und Blutergüssen beschäftigt" so Sabine zum augenblicklichen Gefühlsstand.

Die ersten wichtigen Rennen stehen aber schon ummittelbar bevor und lassen zwangsläufig einen gewissen Druck entstehen. Nach dem Deutschen Saisonauftakt in Münsingen in zwei Wochen, stehen im Wochentakt die Weltcups in Houffalize, Offenburg und Madrid auf dem Programm. Ob Sabine bis dahin schon wieder in der Lage ist ganz vorne mitzufahren wird man sehen. Dafür ist auch das Rennen in Buchs ein wichtiger Gradmesser.

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 Der Start zum 3. Rennen verlief noch gut...
Sturz auf Zypern / 12.03.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Olympiasaison mit zwei Siegen vor Wochenfrist hatte Sabine beim dritten Rennen kein Glück. Schon in der ersten von insgesamt vier Runden stürzte sie so schwer, dass sie das Rennen verletzt aufgeben musste. In einer schnellen, felsigen Abfahrt wurde sie in Führung liegend von einem langsam fahrenden Starter des eine Minute früher gestarteten Männerfeldes so behindert, dass sie die Idealspurverlassen musste, mit dem Vorderrad weg rutschte und sich im felsigen Gelände überschlug. Dabei zog sie sich nach einer ersten Diagnose starke Schürfungen an beiden Knie, Armen und eine tiefe Fleischwunde mit einem verletzten Schleimbeutel am rechten Ellenbogen zu. Der Rücken und das Becken sind stark geprellt mit Blutergüssen, wobei der betreuende Physiotherapeut Volker Teubler (Murg) sagte, dass Sabine noch Glück hatte und in diesem Bereich wohl keine ernsthaftere Verletzungen davongetragen hat. Nachdem dem ersten Schock sagte Sabine „So habe ich mir das heute natürlich nicht vorgestellt. Ich habe mich eigentlich recht gut gefühlt. Als ich den Fahrer des Männerfeldes in der Abfahrt überhohlen wollte versuchte dieser dagegen zu halten und zwang mich auf eine andere Linie. Dann merkte ich nur noch wie es mir das Vorderrad weg zog, alles ging so schnell. Im Moment brennt und schmerzt alles.“

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 Ruhige Ausdauereinheit bei guten Bedingungen
Zwei Siege auf Zypern / 03.03.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Einen Einstand nach Maß gelang Sabine auf Zypern. Bei den ersten beiden Rennen der Saison holte sie den Sieg. Beim insgesamt fünf Rennen umfassenden „Cyprus Sunshine Cup“ setzte sie sich am Freitag gegen Theresa Hurikova (CZE) ebenso durch, wie auch am Sonntag. Dabei blieb es jeweils spannend bis zum Schluss. Beim "Point to Point Race" am Freitag über die Distanz von 34 km hatte Sabine nach einer Fahrzeit von 1:52:48 Std, 4 Sek Vorsprung auf die Ex Juniorenweltmeisterin. Am Sonntag waren es 15 Sek., wobei ihre Siegerzeit für die insgesamt 37 Km diesmal 1:57:43 Std betrug. Rang drei ging jeweils an die Langstrecken Weltmeisterin Petra Henzi (SUI).

Im neuen Dress
Beim Sunshine Cup war Sabine Spitz auch erstmals im Dress des eigenen Profiteams „central GHOST“ zu sehen, wobei es genauere Infos zum neuen Mountainbike "Trade Team" erst in den nächsten Tagen geben wird.

Gute Vorbereitung
„Das war für mich ein super Start in die neue Saison“ freute sich Sabine über die beiden ersten Plätze. “Gerade am Freitag hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass es im ersten Rennen ohne intensives Training im Vorfeld schon so gut klappen würde. Heute bin ich dann natürlich mit höheren Erwartungen an den Start gegangen. Allerdings habe ich mich heute eher etwas schwer getan. Im Moment fehlt mir da wohl noch ein wenig die Substanz. Gerade auch fahrtechnisch merkte ich auf dieser extrem schwierigen Strecke, dass ich nach dem Straßentraining noch ein wenig Rückstand habe. Aber das war klar. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und habe das Gefühl das die Vorbereitung über die Wintermonate gut war“

Perfektes Umfeld auf Zypern
Wie jedes Jahr bereitet sich Sabine zur Zeit in Zypern auf die neue Saison vor, die mit dem ersten Weltcup in Belgien Mitte April beginnt. Beim letzten wichtigen Trainingslager der Saison geht es darum, sich den Feinschliff und die Rennhärte zu hohlen, nach den „ruhigen“ Trainingseinheiten in den Wochen zuvor. Zum diesem Zweck bietet sich Zypern als perfektes Trainingsumfeld an, das zusätzlich die Möglichkeit für erste Renneinsätze bietet. Deshalb wird Sabine am kommenden Wochenende auch den vierten Lauf des Sunshine Cups bestreiten.

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 Sabine Spitz | Foto: Ralf Schäuble
Sabine weiter auf GHOST / 23.01.2008
(Foto: Ralf Schäuble)
Auch 2008 ist Sabine auf GHOST Bikes unterwegs. Damit wird die erfolgreiche Partnerschaft fortgesetzt und Sabine kann im Olympiajahr auf das Material vertrauen, mit dem sie 2007 ihre bisher beste Saison bestritten hat. "Ich freue mich sehr, dass mich GHOST auf meinem weitern Weg begleitet. Das Material ist top und die richtige Basis für ein gutes Olympiajahr." sagt Sabine.

Was das Umfeld angeht wird es jedoch Veränderungen geben. Sie fährt 2008 nicht mehr für das Offenburger Team "Ghost international". Sabine wird zukünftig mit GHOST ihren eigenen Weg gehen und hofft dabei den lang gehegten Wunsch eines eigenen Teams in die Realität umsetzten zu können. Die Chancen stehen gut, dass sie als Teamchefin ihr Team auf den Weg bringt. Mit einem zusätzlich notwendigen Partner laufen derzeit noch die Gespräche, wobei Sabine sehr optimistisch ist.
Zum Abschied vom Offenburger Ghost Team sagt Manager Ralf Schäuble "Es hat sich während des letzten Jahres gezeigt, dass die Prioritäten bei uns und er Teamleitung zu verschieden waren. Wir legen den Schwerpunkt ganz klar auf den professionellen Rennsport mit einem optimalen Auftritt und Umfeld. Teamchef Jörg Scheiderbauer hat da andere Ziele. Wir haben darüber gesprochen und trennen uns einvernehmlich."

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