Sabine Spitz  |  professional mountainbike rider
 
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Sabines Tagebuch 2009
Techniktraining mit den Event Teilnehmern
Rekord Event/ 13.11.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Fast schon traditionell bin ich derzeit beim ALDIANA auf Zypern. Allerdings nicht um ausschließlich Ferien zu machen. Während des Aufenthalts leite ich zwei ALDIANA Bike-Events. Eine schöne Abwechslung die viel Spaß macht. Beim ersten Event waren rekordverdächtige 20 Teilnehmer dabei. Eine tolle Truppe, die trotz der Größe sehr homogen war. Obwohl sich die Teilnehmer vorher nicht kennen, ist es immer wieder interessant zu erfahren wie nach nur drei Tagen eine eingefleischte Gruppe von Freunden entsteht, ganz nach dem ALDIANA Moto „Urlaub unter Freunden“
Es war meines Wissens der größte Event den ich bisher gemacht habe. Nun im Mountainbike Sport ist es nicht ganz einfach, alle unter einen Hut zu bekommen, aber in diesem Fall hat es hervorragend funktioniert und die Begeisterung war groß. Glückwunsch, Kompliment und Danke an die Teilnehmer.
Am ersten Tag ging es um die Verbesserung der Fahrtechnik. Balanceübungen, Bremsen, Kurven fahren usw. auf dem Programm. Obwohl Basics, waren doch viele Aspekte neu für die Teilnehmer. Oft sind es dabei die kleinen Tipps, die diesen entscheidend weiterhelfen.
Am zweiten Tag gab es den ersten Praxistest auf der Tour ins „Orangental“. Das Gelände war ruppig und die Anstiege teils sehr fordernd. Im „Monte Impossible“ fand jeder seine Herausforderung. Die rund 35% steile, zerfurchte Rampe lässt jeden scheitern der z.B. das Gewicht nicht so verlagert, wie Tags zuvor gelernt. Spaß hatten trotzdem alle, auch wenn es für die meisten an diesem Berg (100m) zu Fuß nach oben ging. Dass die Tour mit 33km und 650hm auf Zypern nicht ganz so easy ist wie es die nackten Zahlen verheißen, ist eine Erfahrung die schon viele Teilnehmer machen durften.
Der finale Trip zum 620m hoch gelegenen Kloster Stavrovouni wurde zur Genusstour auch wenn uns gegen Ende das ansonsten stabil schöne Wetter auf Zypern ausnahmsweise seine andere Seite zeigte. Wir hatten schon den größten Teil der Abfahrt hinter uns, als uns eine Regenfront erwischte. Die restlichen Kilometer zum ALDIANA wurden zum Vollwaschgang. Denn wenn es mal regnet, dann heftig. Aber auch dass konnte uns den Spaß nicht verderben. Im Gegenteil: Das dramatisch, besondere Finale des Events wird wohl allen noch lange in Ernnerung bleiben.
Ganz trocken und einfach zu Hause kann die Tour virtuell auf GARMIN Connect nach-gefahren werden. Viel Spaß dabei.

Bis bald, Eure
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 WM Triumph in Graz
Down and Up 2009/ 22.10.2009
(Foto: Armin Küstenbrück)
Es war ein wechselhaftes Jahr, das nacholympische Jahr. Erst Down dann Up, erst viele Probleme dann der Weltmeistertitel. Trotz dieses Erfolges und einiger anderer – z.B. EM Bronze, DM Titel, Platz 4. CC WM - schwang bei der Frage nach der Saisonbilanz 2009 – die ich in den letzten Tagen und Wochen häufiger zu beantworten hatte – meist ein skeptischer Unterton mit. Warum? Vielleicht weil es nach Olympia-Gold keine Superlativen mehr gibt und es damit ja nur schlechter werden kann? Gewiss, gerade die Weltcups liefen alles andere als rund. Nur gerade in Madrid war ich selber mit meiner Leistung wirklich zufrieden. Aber mehr war einfach nicht möglich, zu sehr war meine Körper gehandicapt – ohne Ausreden suchen zu wollen – als dass dieser optimale Leistungen hätte bringen können. Unter den gegebenen Umständen bin ich mit der Weltcup Bilanz zufrieden, die mich auf Rang 9 in der Endabrechnung brachte. Das ist Sport, es läuft nicht immer nach Wunsch, nicht immer so perfekt wie in Peking. Das weiß jeder und trotzdem orientiert man sich an Zielen, an Wünschen die sich selten genug 1:1 umsetzten lassen. Die letzten beiden Jahre waren sensationell und der Olympiasieg die Krönung. Es schien selbstverständlich auf dem Podium zu stehen. Doch das ist stets die Ausnahme. Aber auch EM Bronze und selbst WM Gold im Marathon oder auch Rang 4 bei der Cross-Country WM schienen nur noch Randnotizen zu sein. Schade, wenn der Erfolg als Selbstverständlichkeit angesehen wird. So war die Cross-Country EM in Holland ein echtes Highlight für mich, auch wenn es nicht ganz zum Titel gereicht hat. Ich hatte die Leistungsfähigkeit trotz der für mich widrigen Bedingungen zu gewinnen, das war persönlich das wichtigste. Bei der Schlammschlacht lagen Glück und Pech so nah beieinander, dass es für mich am Ende „nur“ Bronze wurde. Gold war es dann bei der Marathon WM und das auf den Tag ein Jahr nach Peking. Eigentlich verrückt genau an dem Tag wieder ein Regebogentrikot hohlen. Nach Olympischen Gold das Größte was es im Radsport zu gewinnen gibt und in meinem Fall der einzige Titel der mir noch gefehlt hat. Nach dem Titel über die olympische Cross Country Distanz (2003) nun auch auf der Marathon Strecke zu gewinnen gelang davor erst einer Mountainbikerin. Ich habe mich riesig gefreut wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen, das Trikot zu bekommen und die National Hymne zu hören. Sicher die Leistungsdichte ist im Marathon nicht so groß wie im Cross-Country, aber zu siegen ähnlich schwer. Für meine persönliche Bilanz ein echtes Highlight. Nach Platz 4 in Australien war ich Anfangs wirklich sehr enttäuscht. Es lief (zu?) perfekt im ersten Renndrittel, gut im zweiten und katastrophal im Dritten. Einen solchen Einbruch hatte ich noch nie erlebt und noch heute ist dieser ein nicht gelöstes Rätsel. Das wird er wohl auch bleiben. Die Marathon WM nur zwei Wochen davor vielleicht eine Ursache, die fehlende Verpflegung in der zweiten Runde aber ganz gewiss ein entscheidender Mosaikstein im Ganzen und dürfte zumindest die Medaille gekostet zu haben. Es werden immer Fehler, Versäumnisse passieren, auch das ist Sport und ist auch gut so. Am Ende Rang 4 bei der WM, dem Rennen wo alle in Topform antreten, ist ok. So wird mir 2009 als gutes Jahr in Erinnerung bleiben, egal was von außen hereingetragen wir, und ein Jahr sein, dass für neue Ziele motiviert.

Bis bald, Eure
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 "Easy Biking" im Engadin
Höhentraining/ 01.08.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Seit ein paar Tagen bin ich der Gegend rund um St. Moritz um mich auf die Weltmeisterschaften Anfang September in Canberra/ AUS vorzubreiten. Das ist auch der Grund warum ich auf die Weltcups in Kanada verzichtet habe. Keine leichte Entscheidung, denn Weltcup ist Weltcup und an Kanada habe ich mit meinem bisher einzigen Weltcups Sieg 2002 immer noch sehr gute Erinnerungen. Vielleicht macht sich mein Wettkampfalter langsam ein wenig bemerkbar. Aufwand und Nutzen wiegt man stärker gegeneinander ab, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Und nachdem es sportlich bis zur Halbzeit des Weltcups nicht optimal gelaufen ist und es unrealistisch war die Gesamtwertung noch zu gewinnen, schien mir der Aufwand zu hoch. Vielleicht ist es aber auch einfach die stärkere Fokussierung auf das Wesentliche. Das hat mir letztes Jahr auf dem Weg zum Olympiasieg geholfen und nun habe ich wieder den gleichen Weg eingeschlagen um vielleicht den WM Titel noch einmal zu hohlen. Der Saisonhöhepunkt eines jeden Mountainbikers in einem nicht olympischen Jahr rückt für mich damit noch stärker in den Mittelpunkt, als es schon vorher der Fall war.
Außerdem habe ich mich dazu entschlossen die Langstrecken WM zu bestreiten, auch wenn mir beim Betrachten des Streckenprofils leichte Zweifel kommen, ob dass das richtige für mich sein wird. Auf einer Distanz von 85 km geht es 3000 hm nach oben, was sich doch eher nach einem Terrain für die Leichtgewichte unter den Mountainbikerinnen anhört, denn ich mich ja nicht unbedingt zugehörig fühlen darf. Helfen sollen mir dabei die aktuellen Trainingseinheiten rund um St. Moritz. Da geht es durchweg lange und steil den Berg hinauf. Zwar soll in Kombination mit der dünnen Höheluft vor allem die Basis für die Cross-Country WM gelegt werden, positive Nebeneffekte in Bezug auf die Marathon WM nehme ich aber natürlich gerne mit.
Mit den letzten Renneinsätzen dufte ich sehr zufrieden sein: Die Verteidigung des DM Titel aber auch Rang 3 bei den Europameisterschaften machen mir viel Mut für die kommenden Saisonhighlights. Gerade die EM hat mir gezeigt, dass ich wieder vorne dabei bin. Letztlich war es ein Rennen bei dem Glück und Pech aufgrund der extrem schlammigen Verhältnisse nah beieinander lagen und rein vom Leistungsvermögen vielleicht sogar mehr möglich gewesen wäre. Aber das ist Rennsport, man findet nicht immer die richtige Lücke.
Jetzt konzentriere ich mich ganz auf das was noch kommt und genieße nach der sehr stressigen und terminlich übervollen Olympia-Saison den Luxus etwas mehr Zeit für mich zu haben. In den Höhen der Schweizer Berge lässt es sich um diese Jahreszeit nicht nur gut trainieren sondern auch wunderbar entspannen. So schaue ich gespannt und gelassen dem nächsten Renneinsatz entgegen. Genau ein Jahr dem Olympiasieg geht es auf die WM Marathon Strecke. Vielleicht ein gutes Omen…

Bis bald Eure
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 Sabine
Immer aktuell/ 18.05.2009
(Foto: Daniel Geiger)
Seit ich mich das letzte Mal an dieser Stelle zu Wort gemeldet habe, ist schon einiges passiert in der laufenden Saison. Aber das dürfte ja bekannt sein, denn seit ich mich regelmäßig beim „twittern“ (www.twitter.com/ sabinespitz) mit kurzen Meldungen bemerkbar mache, entgeht Euch ja fast nichts mehr. Ein interessantes Tool, um spontan aktuelle Dinge die mich bewegen kurz und schmerzlos zu kommunizieren. Die Hürde einen längeren Text zu schreiben – wie diesen hier – ist doch oft recht hoch, da meist irgendwie die Zeit fehlt. Also am besten gleich bei meinen „Followern“ eintragen, dass ihr nichts mehr verpasst…auch wenn ich mich auch in Zukunft, via Tagebuch möglichst oft zu Wort melden werde.
Ansonsten hat sich meine leise Vorahnung, dass es wohl schwierig werden würde in Anbetracht der Umstände das Saison-Ziel Gesamt-Weltcup zu erreichen, leider bestätigt. Es läuft einfach (noch)nicht rund, wobei viele Faktoren eine Rolle spielen dürften. Es war vielleicht auch eine Illusion, nach dem super erfolgreichen aber auch super anstrengenden Jahr 2008 weiter Vollgas geben zu können. Man ist keine Maschine, und es scheint fast so, als ob mein Körper gegen meinen Willen rebelliert. Die hohen Erwartungen, die vielen Termine und Verpflichtungen – die man ja auch gerne erfüllt – eine hohe innere Anspannung, können plausible Gründe sein, dass ich meinem eigenen Anspruch im Moment nicht gerecht werden kann. Aber ich schaue nach vorne, denn der Spaß und die Motivation sind ungebrochen. Wenn mein Körper mitspielt, dann bin ich für den Rest der Saison noch ganz optimistisch. Auch ein Platz 8 im Weltcup ist ja per se kein schlechtes Resultat. Es spiegelt auch die Entwicklung im Mountainbikesport wieder. Die Leistungsdichte wird größer, junge Athletinnen drängen nach vorne, sind motiviert und machen uns „Alten“ das Leben zusehends schwerer. Aber das ist gut so und bringt den Sport weiter. Schade, dass unsere Verbände diesen Ball bisher nicht aufgenommen haben. Trotzdem sind wir auf einem guten Weg und der Heimweltcup in Offenburg hat mit mehr als 20.000 begeisterten Fans gezeigt, was für ein Potential der Olympische Mountainbike Sport besitzt. In Offenburg sollte es auch ein klärendes Gespräch mit Herrn Scharping geben, nachdem ich mich im Vorfeld seiner Wiederwahl zum BDR Präsidenten sehr kritisch über ihn geäußert hatte. Wegen Terminschwierigkeiten des Präsidenten fiel es ins Wasser, soll/ sollte aber zeitnah nachgeholt werden. Ich habe seither nichts mehr gehört von ihm. Aber schauen wir mal…
Sportlich geht es mit dem Weltcup in Madrid weiter. Das Rennen ist erfahrungsgemäß brutal schnell und hart. Wenn Du nichts drauf hast, bist Du verloren. Mal sehen was dabei raus kommt, ich bin selber sehr gespannt. Danach werde ich entscheiden ob ich die Saisonplanung ein wenig anpasse. Neben dem Gesamt Weltcup gibt es auch noch andere „schöne“ Sachen.
Bis bald
Eure
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 Sabine im rechten Licht?Arbeit vor der Kamera
Schwierige Woche/ 29.03.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Irgendwie hatte ich mir die Woche nach meinem Zypern-Trainingslager – das sehr schön und angenehm war– etwas anders vorgestellt, obwohl ich natürlich wusste, dass mich ein straffes Programm mit Training, Terminen und Fotoshooting erwarten würde. Vor allem die Gesundheit brachte meine Planung gründlich durcheinander. Schon auf dem Flug nach Hause ging es mir mit Magen-Darm Problemen gar nicht gut. Kopf- und Gliederschmerzen in Kombination mit Fieber zwangen mich schließlich direkt ins Bett. Schlechter Zeitpunkt natürlich, aber was soll man machen….Schade, dass ich das „Promi Kochen“ für meinen Partner NaturEnergie am letzten Sonntag deshalb platzen lassen wurde. Mit einem Sternekoch mal am Herd zu stehen, wäre bestimmt interessant gewesen. Aber nach Essen war mir wirklich nicht zu Mute…
Anfang Woche schon wieder optimistisch, gönnte ich mir eine kurze, lockere Runde in der Hoffnung bald in die jetzt so wichtigen intensiven Trainings Einheiten einsteigen zu können. Daraus wurde aber nichts, da ich den Infekt doch noch nicht ganz überstanden hatte und sich die Magengegend erneut nicht gut anfühlte.
So fiel letztlich die gesamte Trainingswoche ins Wasser –das Wetter war ja entsprechend – da für die letzten Tage ein Fotoshooting auf dem Programm stand. Kein Problem eigentlich, hätte ich mein Programm bis dahin wie geplant bewältigen können. So saß ich ziemlich auf heißen Kohlen und hoffte doch noch ein wenig auf das Rad zu kommen. Letztlich hatte ich aber keine Chance, zu groß war das Foto Pensum, obwohl das ganze Team (vielen Dank!!) mächtig auf das „Gaspedal“ gedrückt hat. Die Fotogeschichte ist übrigens für ein Buch mit mir – zuviel darf ich noch nicht verraten, es geht aber um Fitness und Training für Jedermann(frau) – das im Spätsommer/ Herbst auf den Markt kommen wird. Es war für mich eine ebenso neue, wie auch anstrengende und interessante Erfahrung, obwohl ich schon einige Foto-Geschichten hinter mir habe. Ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt….
In Anbetracht der sportlich gesehen eher „holprigen“ letzten Wochen beschleicht mich doch so langsam das Gefühl, dass mir mit Blick auf den ersten Weltcup die Zeit etwas davonläuft. Mein Ziel mit Topform in Südafrika an den Start zu gehen, wird kaum noch zu machen sein. Aber vielleicht bekomme ich es noch bis Offenburg hin…das wäre ja auch nicht schlecht…

Viele Grüsse
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 Sabines Team bei der TeampräsentationDas central GHOST Team vor dem Club Aldiana
„Love Cyprus“/ 17.03.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Meine letzte Station der Saisonvorbereitung ist einmal mehr Zypern. Seit mehr als zwei Wochen bin ich nun schon auf der östlichsten Mittelmeerinsel und die Zeit vergeht wie im Fluge. Gefühlt bin ich erst seit ein paar Tagen hier… Das kommt sicher auch daher, dass ich mich hier auch schon ein wenig heimisch fühle. Der Club Aldianascheint fast ein zweites zu Hause für mich geworden zu sein. Ich genieße die großzügige Anlage mit Wellnessbereich, Fitnessraum und nicht zu letzt die sehr gute Küche. Aber auch sonst kenne ich mittlerweile sehr gut hier aus was neben dem recht stabilen Wetter – ok im Moment regnet es gerade - sehr gut ist um optimal zu trainieren. Derzeit präsentiert sich Zypern sehr grün mit blühenden Wiesen und Bäumen.
Allerdings gab es auch ein volles Programm hier auf Zypern, nicht nur was das Training angeht, das ein wenig unter einer Bronchitis in der letzten Woche gelitten hat. Am ersten Wochenende das erste Rennen – mit mäßigem Erfolg – am zweiten Wochenende die Team - Präsentation und Rennen. Dazu sind ein gutes Dutzend Journalisten auf die Insel gekommen, um mit mir über das Team und meine Pläne für die Zukunft zu sprechen. Insgesamt war das eine tolle Aktion die von Aldiana mit unterstützt wurde. Die Presseleute hatten neben der Arbeit viel Spaß mit dem „Club Leben“ und konnten den Aldiana Slogan „Urlaub unter Freuden“ sehr gut selber erleben. Interessant war, dass schon nach wenigen Stunden aus bis dahin Unbekannten eine tolle Gruppe geworden ist. Eine schöne Erfahrung die ich nicht das erste Mal im Club gemacht habe.
Das zweite Rennen auf Zypern wurde für mich trotz Podiumsplatzierung auch nicht grade zum Highlight, wobei ich in Anbetracht der Erkältung im Vorfeld nicht unzufrieden war. Ein wenig laufe ich der Form noch hinterher, wobei ich guter Dinge bin das bis zum ersten Weltcup noch hinzubekommen.
Die Teampräsentation auf Samstag war dagegen sehr gut gelungen. Dank der tollen Unterstützung des ALDIANA Teams, die alle Register gezogen hatten und nicht zuletzt wegen des herausragenden Moderators „Manu“ – seines Zeichens Animations- Chef im Club – wurde mein Team 2009 perfekt der Öffentlichkeit präsentiert. Gut 200 Gäste und 3 Kamerateams verfolgen das „Spektakel“. Es hat viele Spaß gemacht und wir konnten unser Konzept, Idee sowie die Ziele für 2009 sehr gut präsentieren.
Noch stehen ein paar Einheiten auf meiner Lieblingsinsel auf dem Programm. Aber ich bin sicher, dass auch die letzen Tage wie im Fluge vergehen werden.
Bis bald
Eure
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 Sabine vor dem imposanten "Villa del Conde"
„Inselhopping“/ 13.02.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Nach reichlich Schnee und spannendem Alternativtraining auf den Langlaufskiern in der Kältekammer Europas, hat es mich in den Süden gezogen. Kurzfristig hatte ich mich Ende Januar dazu entschlossen für ein paar Tage nach Mallorca zu reisen. Schon länger geplant dagegen, war der aktuelle Ausflug auf die Kanaren. Es gibt einfach nichts Schöneres, als bei mehr als 20° C im Februar in kurzen Hosen Rad zu fahren. Diese Garantie bekomme ich in der Jahreszeit eigentlich nur hier. Erstmals habe ich dabei im Hotel „Villa del Conde“auf Grand Canaria meine Zelte aufgeschlagen.

Es war schön nach drei Jahren Pause wieder einmal auf Mallorca zu sein und meine Runden zu drehen. Erst zwei Tage vor dem Abflug habe ich mich dazu entschlossen. Es war mir einfach zu nasskalt in der Heimat. Kurz bei Marcel Iseli von "Bicycle Holidays" angerufen und schon war der Trip nach "Malle" unter Dach und Fach. Auf der Ballearen Insel war ich noch so ziemlich alleine unterwegs. Weder allzu viele Radsportler noch sonstige Touristen machten mir auf den Straßen den Platz streitig. Auch wenn es nicht so ganz warm und teils extrem windig war, konnte ich schön ein paar Kilometer sammeln. Vielen Dank an das Bicycle Holidays Team um Marcel das mich super betreut hat.
Auf den Kanaren ist da im Moment schon etwas mehr los. Aber wen wundert es bei diesen traumhaften Bedingungen. Schon am ersten Tag habe ich einige Mountainbike Kolleginnen getroffen.
Während ich in den Vorjahren mit der Unterbringung nie so ganz glücklich war, ist im Villa del Conde alles perfekt. Tolle Zimmer, ein sehr gute und sportlergerechte Verpflegung und eine wirklich tolle Anlage sind beste Voraussetzungen um sich von den Radeinheiten zu erholen.
Die habe es auf Grand Canaria in sich. Denn so ein bisschen flach rollen, gibt es hier so gut wir gar nicht. Ich kann mich nicht erinnern mal eine längere Einheit (5-6 Stunden) unter 2000 hm absolviert zu haben. Aber deshalb bin ich ja auch hier: Ausdauer und Kraft stehen als Überschrift über dem derzeitigen Trainingscyclus.
Die ersten Tage waren sehr schön und ich habe die Sonne wirklich genossen. Was will man mehr? Ja ein bisschen Fasnacht vielleicht… aber die muss noch ein wenig warten.
Bis bald

Eure
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 Sabine freut sich über Sonnen und SchneeSabine in der Spur
Ski-Spaß/ 17.01.2009
(Foto: Ralf Schäuble)
Als ich mich zuletzt gemeldet hatte, war ich noch in Zypern um den Sommer zu verlängern. So im Nachhinein betrachtet war das eine gute Entscheidung, denn seit der Rückkehr Mitte November hat der Winter den heimatlichen Hochrhein fest im Griff. So gesehen hätte ich in der aktuellen Phase nicht in die Schweiz bzw. in das Engadin fahren müssen um den Schnee zu suchen. Doch ein wenig steckt auch Tradition dahinter, kurz vor dem Jahresende oder zum Jahresbeginn nach Pontresina zu fahren. Es ist auch ein wenig die Zeit nach Weihnachtstress und Jahreswechsel etwas zur Ruhe zu kommen und das eben abgelaufene - so ereignisreiche - Jahr Revue passieren zu lassen.
Ich bin gut ins neue Jahr gestartet und freue mich auch schon wieder auf die neue Saison. Der Druck ist dieses Jahr doch nicht so da wie vor Jahresfrist, so dass es schon ein bisschen relaxter ist. Das heißt jetzt nicht, dass ich mir keine neue Ziele setzten würde, aber Olympia ist da schon ein andere Geschichte. Es ist ein schönes Gefühl und ich genieße das auf den zwei Brettern die ja nicht unbedingt meine Welt sind. Lautlos durch die verschneiten Wälder gleiten, das hat was. Zum Langlaufen oder auch alpin Skifahren ist es ideal hier im Engadin und die Höhenlage tut mir auch ganz gut. Die Bedingungen sind zurzeit grandios. Jede Menge Schnee, tiefblauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein und zwar knackige aber trockene Kälte bilden den idealen Rahmen für Wintersport. Das werde ich noch ein paar Tage genießen bevor die ersten langen Radeinheiten anstehen. Mal sehen wenn es so frisch bleibt zu Hause werde ich wohl in den Süden flüchten. Lieber wäre es mir zu Hause noch ein wenig trainieren zu können. Ich werde Euch auf dem laufenden halten. Und allzu lange bis zum Saisonstart auf Zypern ist es ja auch nicht mehr…
Bis dann

Eure
Sabine Spitz
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