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OSRAM LEDsBIKE FX70OSRAM LEDsBIKE FX10
LEDsBIKE: Mehr Sicherheit auf dem Bike mit OSRAM /04.11.14
(Foto: Osram)
Zur Vorbereitung auf die neue Saison sitzt Sabine auch in der dunklen Jahreszeit auf ihrem Bike. Mit der neuen LEDsBIKE erweitert OSRAM sein Beleuchtungsportfolio um Fahrradlichter, auf die Sabine nun zurückgreifen kann, um zu sehen und vor allem um gesehen zu werden. Die Fahrrad-Frontlichter sind in drei Beleuchtungsstärken erhältlich und erfüllen alle Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Dank energieeffizienter LED-Technologie bieten alle drei Modelle nicht nur stundenlang Licht, sondern bringen mit Beleuchtungsstärken von bis zu 70 Lux auch deutlich mehr Licht auf die Straße als die meisten Fahrradlichter auf dem Markt. Das Fahrradrücklicht LEDsBIKE RX2 komplettiert die Serie. Alle OSRAM-Leuchten sind mit einem Warnsystem bei niedrigem Batterieladezustand ausgestattet, regendicht und verfügen über zwei Jahre bewährte OSRAM-Garantie.

Noch bis vor kurzem waren Dynamos für die Fahrradbeleuchtung auf deutschen Straßen gesetzlich vorgeschrieben. Wer gegen diese Regelung verstieß, musste mit einem Bußgeld von bis zu 15 Euro rechnen. Trotzdem waren viele Radfahrer bereits mit batterie- oder akkubetriebenen Fahrradlichtern unterwegs. Aus technischer Sicht war die Überarbeitung des Gesetzes längst überfällig, denn die neuen Leuchten stehen den über Dynamo gespeisten in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Bauen sie auf LED-Technologie auf, sind sie leistungsstärker und erhöhen die Sicherheit auf der Straße durch gleichmäßiges und deutlich mehr Licht. So wird nicht nur die Sicht der Fahrradfahrer verbessert, sondern auch die Sichtbarkeit auf der Straße erhöht.

Bis zu 70 Lux am Lenker
Die drei LED-Scheinwerfer LEDsBIKE FX70, FX35 und FX10 von OSRAM bieten das ideale Licht für jede Unternehmung auf dem Zweirad: Mit einer speziellen Abblendfunktion und vier Helligkeitsstufen zwischen zehn und 70 Lux strahlt die LEDsBIKE FX70 mit einer der intensivsten Beleuchtungsstärken und ist damit der passende Begleiter auf Überlandfahrten, in unwegsamem Gelände und auf dunklen Straßen. Wie beim Auto bereits üblich, besitzt der Fahrradscheinwerfer auch eine Tagfahrlicht-Funktion für noch mehr Sichtbarkeit auch untertags und einen Helligkeitssensor, der das Licht automatisch aktiviert, sobald es dunkel wird. Besonders praktisch ist das Wiederaufladen des verbauten Lithium-Ionen-Akkus per USB-Ladekabel.

Das kompakte und mit lediglich 68 Gramm extrem leichte Frontlicht LEDsBIKE FX35 kommt mit drei unterschiedlichen Lichteinstellungen von 12 bis 35 Lux inklusive Blinkfunktion im Gepäck und ist damit auch idealer Partner auf Radtouren jenseits gut beleuchteter Straßen und Wege. Die dritte Fahrradleuchte, die LEDsBIKE FX10, ist das ideale Modell für den Gelegenheits-Radfahrer im nächtlichen Stadtverkehr. Zehn Lux Beleuchtungsstärke sorgen für ausreichend Sehen und Gesehen werden. Als Multifunktionslicht konzipiert ist die LEDsBIKE FX10 außerdem leicht abnehmbar und lässt sich als Taschenlampe verwenden, um beispielsweise das Fahrrad nachts auch in dunklen Ecken richtig abschließen zu können. Wie auch die anderen beiden Familienmitglieder ist sie über eine Klammerhalterung an allen Fahrradlenkstangen von 25 bis 35 Millimeter Durchmesser mit wenigen Handgriffen zu befestigen. Die FX35 und die FX10 verfügen außerdem über eine Batteriestandsanzeige, die FX70 über eine Ladestandsanzeige. Damit auch die Sichtbarkeit von hinten gewährleistet ist, komplettiert das Rücklicht LEDsBIKE RX2 die neue Fahrradleuchten-Familie von OSRAM. Bis zu 36 Stunden lang stellt das rote Fahrradrücklicht auf einer Entfernung bis circa 1.000 Metern sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer den Radfahrer im Blick haben. Die neuen Fahrradleuchten sind im Fahrradfachhandel sowie im Baumarkt erhältlich.

Produktdetails im Überblick:
LEDsBIKE FX70
  • Frontlicht mit bis zu 70 Lux Beleuchtungsstärke, 180 Grad Umfeld-Ausleuchtung
  • 2600 mAh Lithium-Ionen-Akku, über USB aufladbar, Batterie-Level-Anzeige
  • Betriebsdauer bis zu 7 Stunden
  • Klammerhalterung für die Lenkstange
  • Vier unterschiedliche Lichteinstellungen
  • Regendicht, zwei Jahre OSRAM-Garantie, StvZO zertifiziert
  • UVP: 124,90 Euro
LEDsBIKE FX35
  • Frontlicht mit 35 Lux Beleuchtungsstärke
  • nur 68 Gramm Gewicht
  • mit zwei AA Batterien bis zu 6 Stunden Betriebsdauer, Batterie-Level-Anzeige
  • Klammerhalterung für die Lenkstange • Drei unterschiedliche Lichteinstellungen
  • Regendicht, zwei Jahre OSRAM-Garantie, StvZO zertifiziert
  • UVP: 59,90 Euro
LEDsBIKE FX10
  • Frontlicht mit 10 Lux Beleuchtungsstärke
  • mit vier AAA Batterien bis zu 5 Stunden Betriebsdauer, Batterie-Level-Anzeige
  • Klammerhalterung für die Lenkstange
  • Blinkfunktion, abnehmbar und als Taschenlampe verwendbar
  • Regendicht, zwei Jahre OSRAM-Garantie, StvZO zertifiziert
  • UVP: 29,90 Euro LEDsBIKE RX2
  • Rotes Rücklicht mit 2,4 Lux Beleuchtungsstärke
  • mit zwei AA Batterien bis zu 36 Stunden Betriebsdauer
  • Blinkfunktion
  • Regendicht, zwei Jahre OSRAM-Garantie, StvZO zertifiziert
  • UVP: 9,90 Euro
mehr Infos unter: www.osram.de/ledsbike

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Ja zu Rio 2016/ 15.10.14
(Foto: Ego Promotion)
Sabine setzt ihre nun seit 1994 währende Karriere fort. „Ja, ich bleibe bis Rio dabei. Die fünften Spiele und diese Location sorgen nochmals für eine besondere Motivation weiter am Ball zu bleiben“, bestätigte sie in einem Interview mit dem SWR-Fernsehen am Mittwoch. In der Branche war viel spekuliert worden über die Entscheidung von Sabine. Ganz überraschend ist diese zwar nicht, aber so selbstverständlich wie viele glauben bei weitem nicht. Es war ein durchaus harter Entscheidungs-Prozess, denn in den letzten beiden Jahren seit London lief es alles andere als rund. Nach einem Horror-Jahr 2013 mit zwei Schulter-Frakturen hatte sie sich dieses Jahr mit einer strapaziösen Saison zurückgemeldet, in der sie ettliche technische Defekte zu verkraften hatte und zuletzt bei der Cross-Country WM nicht ihren besten Tag erwischte. „Das Fazit ist objektiv betrachtet positiv, denn die Form stimmte stets“, so ihre Einschätzung. Es ging aber auch darum, sicher zu fahren, Ergebnisse zu erzielen ohne alles zu riskieren. Gesagt, getan. Fast immer in den Top-Ten, bei den Weltcups denkbar knapp am Podest vorbeigeschrammt, Silber bei der Marathon-WM in Südafrika, und ein mächtiges Pensum absolviert. Quasi heute Australien, morgen Nordamerika.
„Das Programm war heftig, vielleicht zu heftig, hatte aber auch deshalb so ergeben, weil die Chance auf eine gute Platzierung im Gesamt-Weltcup da war.“ erklärt Sabine. Am Ende Position 7 in der Gesamtwertung und die Erkenntnis, immer „in Reichweite“ mit den Allerbesten gewesen zu sein. Auch das war oder ist ein Faktor, der die Entscheidung für Rio 2016 maßgeblich mitbestimmte. Denn „olympisches dabei sein“ soll nicht die Mission von Sabine sein. „Ich will dort die Leistungsfähigkeit haben, wieder um die Medaillen mitfahren zu können“ formuliert sie das Ziel für ihr letztes Cross-Country Rennen. Entsprechend akribisch und motiviert will sie sich darauf vorbereiten. Erfahrung wie so etwas funktioniert hat sie ja ausreichend. Zum Beispiel analog zur Saison 2007, dem „Test-Jahr“ vor Peking. Im nächsten Jahr soll deshalb eher die WM, anstatt die Weltcup-Hatz im Mittelpunkt stehen. Vorher „will ich auch aus dem bisherigen Trott heraus“ meint sie. Statt ständig unterwegs mehr das heimische Murg am Hochrhein zur Basis zu machen. „Physisch habe ich die Monster-Saison gut verkraftet, aber mental war die ständige Reiserei ein Problem.“ Mehr Zeit zur Regeneration in vertrauter Umgebung ist ein Weg dem entgegen zu wirken.
Die Passion Mountainbike, die Bewegung, die Natur haben es der Olympiasiegerin von 2008 unvermindert angetan. Auch in der aktuell „trainingsfreien“ Zeit führte eine Bike-Tour in heimischen Gefilden, „eigentlich als lockere Runde geplant“ doch wieder zu einem vier Stunden langen Auf und Ab. Zur Abwechslung und um neue Horizonte zu eröffnen, aber vor allem um Spaß zu haben, ging es dann aber auch mal mit einem Sportwagen auf den Lausitzring zum A-Linzentraing bzw. Prüfung. „Die anderen schwitzten ganz schön. Ich gar nicht“ grinste Sabine danach, die die Prüfung natürlich easy bestanden hat. Das eröffnet vielleicht neue Speed-Herausforderungen – aber erst nach der Samba-Bike-Mission am Zuckerhut.
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 Sabine Spitz bei der Mountainbike WM
WM 8 für Sabine/ ß8.09.14
(Foto: Ego Promotion)
„Meine Ansprüche sind hoch und in den Tagen davor hatte ich das Gefühl mehr erreichen zu können, deshalb regierte erst mal die Enttäuschung“, sagte Sabine, die beim großen Saison-Finale, der MTB-WM in Norwegen, Platz 8 erreichte. Aber am Tag mach ihrer 20. WM in Folge analysierte die Olympiasiegerin von Peking ihr Top-Ten-Resultat aus etwas anderem Blickwinkel. „Es war recht nahe an den Medaillen. Mit Ausnahme von Weltmeisterin Pendrel waren die anderen auf Augenhöhe.“ Zwei gute erste Runden auf dem eher unrhythmischen aber mit vielen Höhenmetern gespickten Kurs von Hafjell, im Winter Tummelfeld der alpinen Skifahrer, ließen auf einen Platz auf dem Podium hoffen. Dann verlor die 42-Jährige den Anschluss etwas, kämpfe sich aber gegen Renn-Ende wieder heran – und überholzte Mit-Favoritin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) bei deren Heimspiel. „Zumindest die Alterswertung also gewonnen“, neigte Sabine wieder zum scherzen. Auch die Wertung der Olympiasiegrinnen hatte sie für sich entschieden – Bresset (FRA) auf Rang 10 – was aber vor allem ein Hinweis darauf ist wie eng die Leistungsdichte im Feld der Elite Damen geworden ist.

Die WM im Lande der Wikinger hatte einige Superlativen zu bieten und war eine der Schönsten in der 25jährigen WM Geschichte: sonniges Wetter, viele Zuschauer, tolle Landschaften aber auch eine extrem „reifen-mordende“ Strecke aufgrund von scharfkantigen Steinen. Die spätere Siegerin aus Kanada erwischte es sogar noch in der letzten Runde. Doch trotz Hinterrad-Wechsels hielt sie ihr Gold fest. Ansonsten war das Rennen geprägt von vielen Positions-Kämpfe, geringen Abständen und ein Kampf auf der teils sehr anspruchsvollen Runde um jeden Millimeter. „Die Spitze ist extrem eng zusammen gerückt. Früher konnte man sich auch an einem nicht optimalen Tag noch gat gut vorne halten, das geht heute nicht mehr.“ Das war nicht nur bei der WM so, sondern auch über die gesamte Saison im Weltcup. Dort aber: mit Ausnahme des Weltcupfinals in Méribel notierte Sabine Spitz ausschließlich Top-Ten-Plätze bei den wichtigsten Events.

„Deshalb fällt mein Saisonfazit folgendermaßen aus: Immer gut dabei, auch wenn es für ganz oben nicht gereicht hat.“ Ihre Konstanz in einer Saison, die einer „Tour du Monde“ glich – mit Starts in Nordamerika, Australien, Afrika, außergewöhnlichen Klimaveränderungen, Jet-Lag-Reisen und oft kurzen Anpassungs-Phasen war verblüffend. Viele Kontrahentinnen mussten zwischendurch „Streichresultate“ jenseits der besten 20 akzeptieren – oder benötigten Pausen. Keine der Konkurrentinnen fuhr wie Sabine das komplette Programm mit allen Weltcups, EM Cross-Country, WM-Cross-Country und WM Marathon. Jetzt steht nur noch ein Termin aus. Am kommenden Wochenende bestreitet Sabine als letztes Rennen dieses Jahr den VulkanBike Eifel-Marathon. Ob sie im nächsten Jahr nochmals auf die große Mountainbike Tribüne zurückkehrt ist noch nicht final entschieden. Aber die Olympischen Spiele 2016 könnten doch nochmals ein reizvolles Ziel sein.
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 Sabine beim MOUNTAINBIKE Weltcup Finale in Meribel
Trauriges Weltcup-Finale/ 27.08.14
(Foto: Ego Promotion)
Der Mountainbike Weltcup 2014 sollte am vergangenen Wochenende in Meribel seinen großartigen Abschluss finden. Zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften schienen die Rahmenbedingungen im französischen Skigebiet perfekt. Auf einer anspruchvollen Runde, bei besten äußeren Bedingungen, mit vielen Fans an der Strecke, wurde um die letzten Weltcuppunkte des Jahres gekämpft. Ein schrecklicher Unfall in der Qualifikation zum Sprint-Eliminator am Freitagmorgen überschattet dann das Weltcup-Wochenende. Die Niederländern Annefleur Kalvenhaar stürzte an einer Holzbrücke so schwer, dass sie am Samstagmorgen ihren schweren Kopfverletzungen erlag. Das war nicht nur für Sabine ein großer Schock, die ihr Beileid der Familie und Bekannten ausspricht. Sabine nahm dies auch zum Anlass die Sicherheit für die Fahrer nochmals anzumahnen „Da sind viele unglückliche Dinge zusammen gekommen, aber man sollte hinterfragen ob der Sicherheit der Sportler immer bestmöglich Rechnung getragen wird“. Auch in einem aktuellen Interview mit dem Südkurier Konstanz hat sie die Problematik nochmals deutlich angesprochen. (Interview SÜDKURIER.)
Dass in Anbetracht solcher Nachrichten die sportlichen Dinge in den Hintergrund treten ist verständlich. Für Sabine ging es primär darum mit einer weiteren Top-Platzierung die gute Ausgangslage in der Gesamtwertung zu nutzen. Mit dem Team hatte sie noch beste Aussichten Rang drei in der Team-Gesamtwertung zu erreichen.

Dass der Start der Cross-Country Entscheidung eine heikle Geschichte werden würde, wurde schon beim Besichtigen der Strecke klar. Nach einer kurzen Startgeraden waren gleich mehrere links-rechts Kurven zu meistern, so dass „Komplikationen“ unausweichlich waren. Leider wurden diese Sabine zum Verhängnis, so dass schon zu Beginn der sechs Runden mit Rang 17 die Ausgangslage nicht optimal war. Nach dem verpatzten Start versuchte Sabine wieder nach vorne zu kommen. Allerdings fand sie nie wirklich ihren Renn-Rhythmus. Es ging ein paar Plätze nach vorne – bis Rang 12 – aber zum Ende hin auch wieder etwas nach hinten, so dass sie sich am Ende mit Rang 14 zufrieden geben musste. „Ich habe nach dem unglücklichen Beginn nie wirklich ins Rennen gefunden und konnte mich auch nicht richtig belasten.“ sagte sie etwas ratlos im Ziel. In der Gesamtwertung des Weltcups belegte sie damit Rang 7. Die starke Saisonleistung wird dadurch nur sehr bedingt widergegeben auch wenn Sabine seit 2007 nicht mehr so gut platziert war. Gleich bei drei Weltcups musste sie mit technischen Problemen (zweimal Reifenschaden, einmal Probleme mit der Schaltung) klar kommen, was besonders beim zweiten Weltcup in Cairns viele Punkte gekostet hat.

Für das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team gab es doch noch ein Happy End. Die hervorragende Team-Saisonleistung wurde mit Platz 3 in der Weltcup-Team-Gesamtwertung belohnt.
Nach dem Weltcup Finale steht nun die Weltmeisterschaft in Lillehammer im Fokus. Schon am kommenden Mittwoch wird Sabine das Team-Rennen bestreiten. Und am 6.9. steht mit Cross-Country WM-Entscheidung das große Saisonfinale auf dem Programm.

Direkt vor dem Abflug nach Norwegen wird das Team am Freitag die Eurobike besuchen. Um 14 Uhr werden Adelheid, Kathrin und Sabine beim HAIBIKE Stand anzutreffen sein, Autogramme geben und auch für Fragen zur Verfügung stehen.
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 Sabine freute sich über WM Silber bei der MTB Marathon WM
Südafrika-Silber/ 29.06.14
(Foto: Ego Promotion)
13 000 Kilometer vom heimischen Hochrhein entfernt hat Sabine einmal mehr MTB-Geschichte geschrieben. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft über die Langdistanz von 74 km in Pietermaritzburg/Südafrika. Nach 3:56,20 Stunden über Farmgelände und durch die afrikanische Wildnis musste die 42-Jährige nur Annika Langvad (DEN) den Vortritt lassen. Beim siebten WM-Start über die Langdistanz. Kam Sabine sechs Mal ins Ziel und schaffte der sechs Mal den Sprung auf das Podium. „Ja, ich wollte das Regenbogentrikot, aber eine andere war stärker, deshalb bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden“, freute sich Sabine über das neunte WM Silber. Schon nach 15 km zeichneten sich die Kräfteverhältnisse auf der selektiven Strecke ab. Die Dänin hatte nach dem ersten Anstieg einen Vorsprung von 45 Sek, während Sabine bereits mehr als 2 Min. schneller war als die später Drittplatzierte Tereza Hurikova (CZE). An der Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nichts mehr.

Zwei Regentage – nach langer Trockenperiode - hatten den ohnehin sehr anspruchsvollen Rundkurs mit spektakulären Downhills rutschig gemacht. Jeder Meter erforderte vollen Einsatz und Konzentration, keine Zeit zum Verschnaufen in der Provinz Kwa Zulu Natal, aber nun unter strahlend blauem Himmel. Für Sabine Spitz bedeutete der Silber-Coup das erste internationale Podiumsresultat 2014, nachdem sie vor allem technische Probleme bei den bisherigen Weltcups immer wieder zurückgeworfen hatten. Ausgezahlt hat sich damit auch das intensive Höhentrainingslager im Engadin bei eher kühlen Temperaturen. Auch in Südafrika herrscht Winter. „Aber so kann man ihn aushalten, mit 25 Grad am Nachmittag“, grinste Sabine, der es nie warm genug sein kann. Der Rennverlauf wurde wie erwartet geprägt von der individuellen Leistungsfähigkeit der Fahrerinnen. Zu anspruchsvoll waren die Bedingungen als das taktische Überlegungen eine Rolle gespielt hätten. „Eigentlich habe ich das so erwartet“ sagte Sabine, die sich zusammen mit Langvad schon nach 8 Kilometern vom übrigen Feld abgesetzt hat. Nach einer kurzen Abfahrt übernahm dann die Dänin das Tempodiktat. Dem konnte Sabine nur kurz folgen. Danach vergrößerte sich die Abstände kontinuierlich, sowohl nach vorne aber nach nach hinten. Die nachfolgenden Konkurrentinnen hat Sabine sicher im Griff , so dass die Silbermedaille nie mehr in Gefahr war.

Gute Aussichten also für den zweiten Teil der Saison im sommerlichen Europa. „Es geht weiter“, blickt die WM-Zweite nach vorne. Das Abenteuer auf der Südhalbkugel aber bleibt haften. „Eine herrliche Strecke, abwechslungsreich und attraktiv für Athleten wie Zuschauer.“ Aufgrund des Terrains hatte Sabine das Haibike 29er Fully gewählt – und statt der erwarteten viereinhalb Stunden Rennzeit „bretterten“ die MTB-Damen förmlich über die Piste. „Es war extrem schnell“ urteilte Sabine nach ihrer insgesamt 14. WM-Medaille im Laufe ihrer einzigartigen Karriere über Stock und Stein.
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 Tolle Ausblicke auf der Marathon Strecke
Sich aus dem Staub machen/ 26.06.14
(Foto: Ego Promotion)
Sabine mag Südafrika, die sympathischen Menschen, die landschaftlich abwechslungsreiche Gegend. Vor der Marathon-WM am Sonntag (Start: 08:45 Uhr) fand sie sogar eine Privatunterkunft bei Bekannten. Man kennt und schätzt die deutsche Olympiasiegerin von 2008 in Pietermaritzburg, „Africa’s Bike City“. 74 km beträgt die satte Distanz, dh. rund viereinhalb Stunden Rennzeit. Nicht auf einer mehrfach zu absolvierten Runde, sondern in einem weiten Bogen über Farmland, Feld, Wald, Wiesen und afrikanische Wildnis in der schon mal Zebras den Weg kreuzen. „Mein Ziel ist eine Medaille“, setzt sich die 42-Jährige erneut ein hohes Ziel. Fünf Medaillen erstürmte sie bislang bei sechs Starts auf der Langstrecke. Ein gutes Omen.

Hand aufs Herz. Eigentlich fehlte der Südbaderin beim Marathon manches Mal der Thrill. Zu eintönig seien oft die Strecken auf der langen Mountainbike Distanz. In Pietermaritzburg, in diesem Frühjahr schon Gastgeber des ersten Saison-Weltcups (Rang 6 für Sabine), ist vieles anders. „Technisch anspruchsvoll, vor allem auch aufgrund des unebenen Untergrunds. Viele Single Trails, Steine und kaum eine Passage, wo man nicht voll reintreten muss oder unkonzentriert sein darf“, so ihre Eindrücke nach dem Test auf der Originalstrecke.

Die Crux. Seit Wochen wartet die Provinz Kwa Zulu Natal vergeblich auf Regen. Der Parcours ist oder besser war extrem trocken, die Athleten zogen im Training lange Staubfahnen hinter sich her. In der Nacht vom Donnerstag kam der Regen, heftiger als vorhergesagt. Wie sich die Nässe auf die Strecke auswirken wird kann man noch nicht genau sagen. Das „Set up“ für die Bikes muss aber wohl nochmals komplett geändert werden. Die Defektanfällig bleibt ohnehin sehr gross. Beim ersten Rendezvous dauerte es gerade 500 Meter bis zum ersten Platten. „Wenn das beim Rennen passiert, ist die Medaille futsch“, weiß Teammanager Ralf Schäuble. Sieben Tech Zones sind bestens ausgerüstet, auf einer so langen Schleife aber keine Garantie für rasches Beheben eines Problems.

Die dänische Marathon-Spezialistin Annika Langvad und die Schweizerin Esther Süss gelten als Hauptrivalinnen für das Podium, die Slowenin Blaza Klemencic kommt mit der Empfehlung der EM-Silbermedaille von St. Wendel. „Doch auch für mich ist die Marathon-WM ein Saison-Highlight“ bekräftigt Sabine. Hinter ihr liegt ein – suboptimales - Höhentrainingslager im Engadin mit Temperaturen um 10 Grad und Trainings-Etappen am Rand von letzten Schneefeldern. Gut, dass der südafrikanische Winter milde gestimmt ist. Kühle Nächte, doch tags bis 25 Grad.
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 Sabine Spitz beim Weltcup in Albstadt
C‘ est la vie, Sabine!/ 01.06.14
(Foto: Ego Promotion)
Kein Regen, ein Zuschaueransturm wie noch nie – und sonnige Aussichten auf den Zuschlag für die WM 2016. Auf diesen Nenner lässt sich der Mountainbike-Weltcup im Zollernalb-Kreis bringen. Pardon, denn fast hätten die Fans die Marseillaise mitsingen können, die Nationalhymne wurde zum Ohrwurm aufgrund der französischen Seriensiege. Sabine Spitz war schon auf dem Weg ins Motorhome, als ihre Rivalin Pauline Ferrand Prevot nach ihrem Start-Ziel-Sieg gefeiert wurde. C’est la vie, Sabine! Das Heimspiel endete mit dem 11. Platz. „Abhaken und nach vorne blicken“, so die spontane Reaktion der 42-Jährigen. An Pfingsten steht die EM in St. Wendel/Saarland auf dem Programm. Ein ganz anderes Thema.

Die Strecke mit zwei langen Anstiegen scheint wirklich „nicht so mein Ding zu sein. Ich bevorzuge das klassische Up&Down“, man spricht hier von Sägezahnprofilen. „Dann habe ich in den ersten beiden Runden vielleicht überpowert. Um ganz vorne dran zu bleiben“, als Ferrand Prevot und die Norwegerin Gunn-Rita Dahle Flesjaa sofort Druck machten. Die MTB-Fans konnten gar nicht schnell genug ins Bullentäle hochklettern, quasi eine Freilichtbühne, um den Assen exakt bei der anstrengenden Tretarbeit auf die Pedale zu blicken. „Ich habe versucht dranzubleiben, konnte das hohe Tempo aber nicht mitgehen“. In Albstadt sind die Abfahrten kurz – Erholung ist fast nicht möglich. „Ein Kurs nur für Climber“ urteilte der gallische Sieger bei den Männern, Julien Absalon.

Für ausgiebige Analysen bleibt erst nach der Europameisterschaft Zeit, wenn sich Sabine Spitz beim Höhentraining (im Engadin) auf die zweite Saisonhälfte mit der Marathon-WM in Südafrika vorbereitet. Im Weltcup-Ranking ist sie jetzt mit 480 Punkten (Platz 1 Jolanda Neff/Schweiz: 650) Vierte. Bleibt also die Gesamtwertung - mit zahlreichen Starts in Übersee - das Ziel? Oder eben Fokussierung auf die WM im Cross Country.

Manager und Ehemann Ralf Schäuble konstatierte, dass in Albstadt „viele Top-Athleten Federn gelassen haben“. Eva Lechner aus Südtirol, Erste beim Weltcup in Cairns wurde auf Position 36 durchgereicht. Macht sich der immense Aufwand mit den ersten Rennen auf der Südhalbkugel bemerkbar. „Das war sicher nicht förderlich, aber hinterher weiß man immer mehr…“ Summa summarum ging der MTB-Sport in Albstadt als Sieger vom Feld. Weltmeister und Olympiasieger der Vergangenheit standen an der Strecke, die Deutsche Sporthilfe präsentierte ihre Aktion „Dein Name für Deutschland“. Der Bike-Park der Rennställe gleicht einer Messe, umlagert von unzähligen Kiebitzen. Ein Ex-Champion sagte: „Spätestens bei der WM werden auch ARD oder ZDF der enormen Popularität von Mountainbike Tribut zollen.“
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 Sabine Spitz freute sich über ihren esrten  Sieg im XCE
DM Titel und Podium/ 11.05.14
(Foto: Ego Promotion)
Es sieht ganz danach aus, dass Sabine die lange und strapaziöse Rückreise – 36 Stunden - vom Mountainbike Weltcup in Australien ganz gut überstanden hat. Zwar waren Jetlag und Schlafdefizit nach der Heimkehr noch mehr als eine halbe Woche ein Thema. Doch nach einem rennfreien Wochenende konnte sie am letzten Samstag und Sonntag wieder Vollgas geben. Und das mit weitaus größerem Erfolg als man erwarten durfte. In Saalhausen/Sauerland ging es neben den esrten Bundesliga-Punkten des Jahres, auch um den Deutschen Meister Titel im Eliminator-Sprint (XCE). In der noch jungen Mountainbike Disziplin – erst die dritte DM überhaupt –, die primär eine Domäne der jungen Athleten ist, war es im Vorfeld schon eine Überraschung, dass sich Sabine als 42-Jährige überhaupt zu ihrem Sprint-DM-Debüt entschlossen hatte. Als sie den „Kampf der Generationen“ – wie in der Presse im Vorfeld angekündigt –, klar für sich entschied und ihre höher eingestuften, deutlich jüngeren Kolleginnen förmlich düpiert hatte, war die Überraschung noch größer. Auch Sabine selbst hatte das nicht erwartet:: „Ich bin überhaupt nicht mit der Hoffnung hier her gekommen, den Titel zu gewinnen. Aber es ist natürlich toll, dass die Sprint-Oma die Jungen schlagen konnte“ lachte sie im Ziel. Es war der insgesamt 16. DM Titel für Sabine Spitz. Einen Tag später, beim ersten Lauf zur KMC-MTB-Bundesliga über die klassische Cross-Country Distanz, legte Sabine Spitz sogar nochmals nach und fuhr mit Favoritin Gunn-Rita Dahle (NOR) um den Sieg. Nach einem unfreiwilligen „Boxenstopp“ von Sabine in der letzen Runde siegte die Norwegerin mit 30 Sek. Vorsprung.

In der DM Sprint-Entscheidung die über Qualifikation, Viertel- Halb- und Finale ausgetragen wurde, präsentierte sich Sabine von Beginn an souverän. Schon in der Qualifikation über eine Runde von 800m Länge, setzte sie mit der zweitbesten Zeit eine erste Richtmarke. In den „Heats“ des Viertel- und Halbfinales in denen jeweils zwei Runden zu bewältigen waren, agierte Sabine bei starkem Regen und schlammigen Bedingungen ebenfalls sehr kontrolliert und ohne allzu viel Risiko bei Zweikämpfen einzugehen. Auch eine paar Probleme nach dem Start in den beiden Umläufen, die sie zumindest in der Startphase des Halbfinals auf den letzten Platz zurückgeworfen hatte, ließen sie nicht aus der Ruhe bringen. Sie vertraute ganz auf ihre Stärke, die sie dann jeweils in der zweiten Runde ausspielte. Das eingesetzte Material funktionierte ebenfalls perfekt, was in Anbetracht der widrigen Bedingungen nicht selbstverständlich war. Mit dem HAIBIKE Greed 29, einer SRAM XX1 Schaltung und vor allem mit den Schwalbe „Dirty Dan“ Schlamm-Reifen bestückt, hatte sie das perfekte „Setup“, auch für das große Finale der vier schnellsten Damen. Es gelang ihr dabei die zurecht gelegte Taktik perfekt umzusetzen: “Ich wollte das Tempo diktieren und das hat auch von Beginn an gut funktioniert.“ erklärte sie im Ziel. Die Freude über diesen unerwarteten Sieg war riesengroß.

Auch beim Cross-Country Rennen einen Tag später lief es eigentlich besser als erwatet. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten nach dem Start - „Ich war schon etwas müde, so dass mir gerade in der Anfangsphase die Spritzigkeit fehlte“ – fand Sabine immer besser ins Rennen. Einen 50 Sek. Vorsprung von Dahle nach Rennhälfte verwandelte sie in einer Führung eingangs der letzten Runde. Doch dann passierte nach der zweiten Laufpassage das Malheur. Der Sattel löste ich erst von der Sattelstütze und verabschiedete sich in der letzten Abfahrt komplett. So musste Sabine einen kurzer Boxenstopp einlegen um einen neuen Sattel zu montieren. Sabine war trotzdem zufrieden und sagte: „Es ist natürlich schade wegen des Defektes nicht mehr in die Entscheidung eingreifen zu können. Aber das kann im Mountainbike-Sport halt immer mal passieren. Mit den schwierigen, Bedingungen auf der durch viel Regen aufgeweichten Strecke kam Sabine ansonsten sehr gut zu recht. „Das war ein idealer Formtest mit Blick auf die bevorstehenden Weltcups“ gab sie im Ziel zu Protokoll.
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 Sabine gewann mit ihrem Team die Teamwertung beim zweiten Weltcup
Mit Defekt auf Rang 4/ 27.04.14
(Foto: Ego Promotion)
Die Starter des zweiten Mountainbike-Weltcups bekamen von den landschaftlichen Highlights rund um Cairns/Queensland nicht allzu viel mit: Sie interessierte vor allem der sehr anspruchsvolle 4,9-km-Rundkurs durch den Dschungel, der nach heftigen Niederschlägen glitschig geworden ist. Beim Rennen der Damen-Elite herrschten wieder Treibhaus-Werte: 85 Prozent Luftfeuchtigkeit und 30 Grad. Für Sabine aber kein Problem. Dass sie solche Bedingungen liebt weiß man spätestens seit ihrem Sieg bei den Olympischen Spielen in Peking, wo es ähnlich tropisch war. Nach ihrem glänzenden Auftritt bei Weltcup Start in Südafrika verwunderte es deshalb nicht, dass die mit den Bedigungen im Regenwald von Cairns bestens zurecht kam und es schaffte von Beginn an des Rennes vorne mit dabei zu sein. Bis zur zweitletzten Runde lag Sabine sogar klar auf Silberkurs. Dann ereilte sie allerdings ein Reifendefekt der viel Zeit kostete. Trotz des Schadens reichte es noch zum 4. Rang. „Mit meiner Leistung bin ich super zufrieden. Schade, dass ich das Podium so knapp verpasst habe wegen des platten Hinterreifens, aber das ist Sport. Wichtig ist für mich, dass ich mit Blick auf die nächsten Weltcups und vor allem die Heim-EM in sechs Wochen in St. Wendel zuversichtlich sein kann“, so Sabine nach dem Rennen.

Die Strecke in Cairns, wo Sabine als einzige Starterin 1996 schon einmal bei der WM die ungewöhnlichen klimatischen Bedingungen erlebt hatte, empfand sie als „hart, aber fair.“ Ein elend langer Anstieg, aber auch anspruchsvolle technische Passagen mit Felsen, so die Charakteristika, wobei selbst ein mächtiges Unwetter dem Parcours nichts anhaben konnte. Gleich von Beginn an mischte Sabine als Dritte ganz vorne mit. Das Führungsduo Lechner/ Neff hatte rund 35 Sek. Vorsprung auf Sabine, die wiederum etwa 40 Sek. Vorsprung auf die Verfolgerinnen Batty/ Kalentiva hatte. Während die Schweizerin Neff ab der zweiten Rune zurückfiel und Sabine damit auf Rang zwei vorrückte, blieb der Abstand zu der nun führenden Italienerin Eva Lechner mit etwa 40 Sek. konstant, während sich der Vorsprung zu den Verfolgerinnen eher vergrößerte, bis ein Reifendefekt in Runde 4 Zeit und zwei Plätze kostete. Zwar wurde der Schaden vom „Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team“ Mechaniker Sam Baeten schnell behoben, aber Zeit und Rhythmus gingen trotzdem verloren. Zwar schaffte es Sabine, sich an der steilsten Stelle in der letzten Runde nochmals in Richtung Podium vorzuarbeiten, doch ein kleiner Fehler bei der finalen Abfahrt warf sie wieder auf den vierten Rang zurück. Vorne feierte Eva Lechner nach 1:38:48 Std. ihren insgesamt dritten Weltcupsieg.
Trotzdem erlebte Sabine einen sehr gelungenen Auftakt ihrer 21. Mountainbike-Saison. Der sehr lange Trip auf die Südhalbkugel unterstrich, dass sie nach dem von Verletzungen gekennzeichneten vergangenen Jahr, bereits wieder den Anschluss an die Mountainbike Weltspitze gefunden hat. Damit stimmt die Basis für die nächsten Events in Europa: die Weltcups am 25. Mai in Nove Mesto/Tschechien und am 1. Juni in Albstadt. Am 8. Juni steht dann als erster Saisonhöhepunkt - die EM in St. Wendel - auf dem Programm von Sabine. Dort wurde sie 2008 Europameisterin und holte 2001 mit EM-Silber das erste internationale Edelmetall überhaupt für Deutschland im Mountainbike-Rennsport.
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 Sabine Spitz in einem der Rockgardens beim Mountainbike Weltcup in Südafrika
Platz 6 beim Weltcup Auftakt/ 13.04.14
(Foto: Ego Promotion)
Mit einem eindrucksvollen Ritt über das ruppige Felsen-Terrain beim ersten Mountainbike-Weltcup in Pietermaritzburg/Südafrika hat sich Sabine in der Weltklasse eindrucksvoll zurückgemeldet. Platz 6 auf jener Strecke, wo sie sich bei der WM 2013 so schwer an der Schulter verletzt hatte, bedeutet ein dickes Ausrufezeichen für eine Saison voller Highlights. „Für mich ist das ein tolles Comeback und fast ein Traumergebnis. Nach den ersten Trainingtagen hier hätte ich das nicht unbedingt für möglich gehalten. Die Erinnerungen an 2013 waren plötzlich sehr präsent und die Strecke ist nach wie vor recht gefährlich, auch wenn sie gegenüber dem WM Kurs vom Vorjahr verändert wurde. Das war mental sehr schwierig für mich, auch weil es der erste Weltcup war. Fast ein doppeltes Traumata…“ sagte die Deutsche Meisterin im Ziel. Die erste Schulterverletzung letztes Jahr hatte sich Sabine im Vorfeld des ersten Weltcup-Starts 2013 zugezogen. Ganz vorne bejubelte dieses mal die U23-Weltmeisterin Jolanda Neff (SUI) ihren ersten Sieg. Vor der Norwegerin Gunn-Rita Dahle (41). Der Kampf der Generationen im Cross Country ist also voll entbrannt. Fortsetzung in zwei Wochen ebenfalls auf der südlichen Hemisphäre. Für Sabine, die ihre beste Platzierung (bisher Siebte) in Südafrika erreichte, geht es quer über den gesamten Pazifik nach Cairns/Australien. „Dort starte ich dann aus der ersten Reihe“, blickt sie dem zweiten Weltcup „optimistisch“ entgegen.

Nach dem Start sah es noch nicht unbedingt nach einem allzu guten Endergebnis aus. Lediglich Rang 22 wurde notiert, als Sabine aus dem ersten Streckenteil zurück in den Start-Ziel-Bereich kam. Sie hatte sich zwar nach der ersten ganzen Runde schon wieder bis auf Rang 16 nach vorne gekämpft - was bei einem hohen Singletrail-Anteil auf der Runde recht schwierig war - aber die ungünstige Startposition - dritte Startreihe - hatte sich nach dem Startschuss maximal negativ ausgewirkt. „Ich wurde voll ausgebremst um musste schon an der ersten Engstelle warten“ erklärte sie.. Mit aller Routine und Gelassenheit arbeitete sich Sabine dann auf dem insgesamt fünfmal zu bewältigenden 5,6 km-Rundkurs zwischen Eukalyptus-Baumriesen und über extreme Kletterpassagen weiter kontinuierlich nach vorne und machte Runde um Runde Plätze gut. Lediglich ein Ausrutscher mit Bodenkontakt in der zweiten Runde unterbrach kurzfristig den Vorwärtsdrang. In der vorletzten Runde „schnappte“ sie sich sogar noch Olympiasiegerin und Weltmeisterin Julie Bresset (FRA), die bis dahin souverän auf Rang 5 fuhr. Im Schlepptau von Sabine waren aber auch noch die Schwedin Alexandra Engen und die Ex-Weltmeisterin Irina Kalentieva (RUS). Nachdem die Französin überholt war, schaffte es Sabine zwar einen kleinen Abstand zu ihren Verfolgerinnen herauszufahren, doch die Schwedin konterte in einer Abfahrt und überholte Sabine vor dem letzten Anstieg. „Leider konnte ich da nicht mehr reagieren. Klar wäre ich gerne auf dem Weltcup-Podium (Top 5) gestanden, aber insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Top-Ten war das Ziel und ich bin froh, dass ich zeigen konnte, auch auf einem technisch so schweren Kurs mithalten zu können. Mal sehen, was in zwei Wochen in Cairns noch geht“, freute sich Sabine über den für sie perfekten Weltcup-Start.
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 Guter Mountainbike Saisonstart auf Zypern für Sabine
Gelungener Saisoneinstieg / 03.03.14
(Foto: Ego Promotion)
Der Start in die Mountainbike-Saison 2014 ist für Sabine geglückt. Beim 4tägigen sehr gut besetzten und der höchsten UCI-Kategorie angehörenden Mountainbike Etappenrennen „Afxentia Stage Race“ auf Zypern, belegte sie in der Endabrechnung Rang 4. In den vier einzelnen Tageswertungen standen jeweils ein Rang 5 (Prolog/ Zeitfahren) und dreimal Rang 4 (Distanzetappen und Cross-Country) zu Buche. Es war für Sabine Spitz auch der erste Einsatz im Olympischen Cross-Country seit der Schulterverletzung im August 2013. „Ich hatte hier zwar die Holzmedaille abonniert, bin aber sehr zufrieden. Ich bin überrascht, dass ich schon so gut mitfahren konnte, das ging besser als in den letzten Jahren“ freute sich Sabine darüber. Auch in Bezug auf die erste richtige Bewährungsprobe nach den Verletzungen 2013 fiel das Fazit positiv aus „Meine Schulterverletzung ist zu 100% ausgeheilt und das Cross-Country fahren habe ich auch nicht verlernt. Mental bin ich auf den technisch sehr anspruchvollen Passagen gut zurrecht gekommen“. Davon, dass sie in der letzten Woche mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hatte – was den Start auf Zypern bis zuletzt fraglich machte – war nichts zu spüren.
Schon der Prolog – ein Zeitfahren im Gelände über 5,7 km – machte deutlich, das Sabine ganz gut dabei ist. Zwar verlor sie auf die siegreiche HAIBIKE Teamkollegin Adelheid Morath 41 Sek., aber mit Rang 5 setzte sie ein erstes Ausrufezeichen, das sie selbst so nicht erwatet hätte. „Es war ganz schon hart nach so langer Zeit ohne Wettkampfbelastung eine Runde Vollgas zu fahren. Aber das war glaube ich der richtige Einstieg“ meinte Sabine dazu. An den beiden Folgetagen wo jeweils eine große Runde mit 54km und 39 km zurückzulegen waren, kam Sabine als vierte ins Ziel. Geprägt durch längere Anstiege und technisch anspruchsvolle Abfahrten, fuhr sie ihren eigenen Rhythmus. Die Abstände zur Siegerin Jolanda Neff (SUI) fielen mit 6:32 Min und 4:45 Min zwar relativ groß aus, sind aber nur bedingt aussagekräftig, da die Männer und Junioren gleichzeitig auf der Strecke waren und sich so, je nach Rennkonstellation , gemischte Gruppen ergaben. „Das war etwas unglücklich und gerade nach dem Start war es ziemlich turbulent. Da habe ich mich eher zurück gehalten und bin mein eigens Tempo gefahren. Das Gefühl war gut, das war für mich das Entscheidende“ nahm es Sabine gelassen, auch wenn dadurch in der Gesamtwertung die Vorentscheidung bereits früh gefallen ist. Mit Rang 4 im Gesamtklassement nach drei Etappen war die Ausgangslage vor dem abschließenden Cross-Country Rennen gut. Der Abstand nach vorne war groß, nach hinten aber auch. Deshalb die Devise: Nicht allzu viel zu riskieren. Denn neben qualitativen Trainingskilometern unter Wettkampfbedingungen, war es für Sabine auch wichtig, sich Weltranglisten-Punkte zu sichern.
Die Cross-Country Runde im „Macheras Forest“ erwies sich einmal mehr als sehr knifflig. Steile Abfahrten und extrem rutschiger Untergrund verlangten nach der richtigen Dosierung und viel Gefühl. „Ich habe schon im Training am Tag davor gemerkt, dass der Untergrund schwieriger ist als in den Jahren zuvor“ berichtete Sabine. Nach einem verunglückten Start – „das muss ich noch etwas übern“-, arbeitete sich die Deutsche Meisterin auf der verkürzten Startrunde und vier ganzen Runden immer weiter nach vorne und beleget im Ziel einmal mehr Rang vier. „So wie es scheint, bin ich dieses mal auf die Holz-Medaille abonniert“, nahm sie es aber gelassen, „Ich bin aber trotzdem sehr zufrieden mit meiner Form, vor allem im Vergleich mit dem letzten Jahren. Da habe ich mich immer schwerer getan“, erklärte Sabine, die sich – auch in Anbetracht der Vorgeschichte - über den rundum gelungen Saisoneinstieg freute.
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